Monti di Maruso anstelle 7 Alpen und 7 Zwärgli Jubiläumstour

08.09.2019   (Ruedi Walpen)

"Das Sonnenland Ticino das reimt so schön auf vino, und unter seiner Sonne da wächst des Zechers Wonne"... dieses schöne Lied, das Johann Baptist Hilber (1891 - 1973) für den Tessinerausflug des Pauluschors Luzern komponierte und dichtete passte wunderschön zu unserer Alternativwanderung. Im Norden regnete am frühen Morgen in Strömen und in Bellinzona angekommen fielen nur noch ein paar müde Regentropfen. Beim Start in Clara war der Regenschirm noch wichtig, aber schon eine halbe Stunde machten sich blaue Störungen bemerkbar und das Regenzeug konnte definitiv im Rucksack verstaut werden. Dass unsere Wanderung trotz fehlender Zwärgli trotzdem jubiläumswürdig war, zeigte sich beim Monastero di Sta. Maria. Hans Ulrich outete sich als vor einer Woche 70-jährig geworden und kurze Zeit wohnten wir einer heiligen Messe bei, was ja vor 70 Jahren bei BL-Touren der Normalfall war. Nach diesem Klosterintermezzo stiegen wir nun aber zügig hinauf zu den Monti di Maruso auf 1'200 m, wo wir bei Sonne das Mittagessen genossen. Nach ausgiebiger Rast wanderten wir über schöne Matten, an herausgeputzten oder auch verfallenen Rusticos vorbei Richtung, Censo und Tea. Die alten und zum Teil riesigen Kastanienbäume beeindruckten und gewaltig. Nach Moncrino ging es nun stetig bergab, wir überquerten den Riale di Censo und guckten vorwitzig über die ausgewaschenen Felsen in die Leventina hinunter. In Claro angekommen gab es (immer noch bei schönem Wetter) einen Abschlusstrunk, bevor uns der Bus und die Bahn wieder heil in die regenverhangene Zentralschweiz brachten.

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