Jubiläumshighlight Ostertouren Freitag 19.04. - Montag 22.04.2019

19.04.2019 - 22.04.2019   (Nicole)

Frühmorgens bei der MFK begann die „Ostertouren“ geleitet vom Dreamteam Gregi, Irene und Karin.
In der Raststätte Glarnerland bekamen wir die ersten Infos. Ab Urnerboden gondelten wir mit der
kleinen Seilbahn gemütlich auf den Fisetengrat. Via den Fisetenpass ging es über das imposante Rund
Loch auf den Gemsfairenstock. Der Gipfel war bereits von vielen andern Tourengängern belegt. Auch
unsere 14er Gruppe fand noch ein Sitzplatz mit Aussicht. Die kurze Abfahrt brachte uns zur seit 2014
neu renovierten Clariden Hütte. Wir hatten das Glück, dass wir in 3er Zimmern schlafen durften. Am
Samstag ging es mit traumhaftem Sonnenaufgang im Rücken und Vollmond in Laufrichtung auf den
Clariden. Der Wind blies ins Gesicht, mal stärker und wieder sanfter. Auf dem Gipfel blies er so stark,
dass die Aussicht und das 360 Grad Panorama nur kurz genossen wurde. Auf dem Clariden-Hüfifirn
landeten und starteten Helikopter und Flugzeuge. Wir waren froh, dass wir nach der Planurahütte im
Hinter Stäfeli wieder Natur pur und Ruhe fanden. Ab Chuestäfeli fellten wir nochmals an bis zum
Ochsenstock. Mit wenigen Schwüngen ging es zur Fridolinshütte runter. Am Ostersonntag war der
höchste Gipfel der Glarner Alpen, der Tödi unser Ziel. Es wird angenommen, dass der Name vom
schweizerdeutschen «d’Ödi» (die Öde – unbewohntes, einer Wüste gleichendes Gebiet) herstammt
und im Laufe der Zeit zu Tödi wurde – Quelle Wikipedia. Der Wind und Böen begleiteten uns. Dank
dem 3er Leitungsteam waren wir in zwei Stärkeklassen unterwegs, optimal betreut, teils sogar 1:1.
Wieder war ein gewaltiges Farbenspektakel der aufgehenden Sonne am Himmel zu bestaunen. Dank
dem vielen Schnee konnte der Gletscherabbruch mit den Ski begangen werden. Irene hat mit dem
Pickel ein tolles Trassee in den teils sehr harten Schnee geschlagen, merci vielmals. Die Aussicht auf
dem Tödi war grandios. Berge soweit das Auge reicht. Bei der Abfahrt konnten wir der Rega
zuschauen, wie sie auf dem Gletscher landete und einen Patient aufnahm und nach kurzer Zeit mit
ihm Richtung Spital flog. In der Nacht wurde der Zipfelföhn (Zitat Gabi, Hüttenwartin Fridolinshütte)
so intensiv, dass die geplante Tour für den Montag via Tüfelsjoch zurück zum Urnerboden nicht
durchgeführt werden konnte. So fuhren alle direkt ab der Hütte ins Tal. Bereits am Morgen war der
Schnee extrem weich und anstrengend. Die letzten Kilometer wurden die Ski’s aufgebunden und zu
Fuss marschiert. Es war Frühling im Tal. In Tierfehd warteten bereits die drei Autofahrer Gregi, Mc
und Philippe. Sie haben die Autos im Urnerboden abgeholt. Ein grosse Merci an Karin Irene & Gregi
für die gut organisierte Ostertour 2019. Es schreit nach einer Wiederholung im 2020! Noch nicht
erwähnt und auch mit dabei waren Beat, Jörg, Christian, Markus, Rainer, Nicole, Pascal, Rita und
Hansueli.

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