Schneeschuhtouren im Appenzellerland

15.02.2019 - 16.02.2019   (Ruedi Walpen)

Der Wetterbericht versprach zwei tolle Winter- (ja fast Frühlings)tage! Also machten sich drei Bergfreundinnen mit einem Bergfreund auf und reisten ins schöne Appenzellerland! Das Tourenziel des ersten Tages hiess Fähnerenspitz (1505). Vom noch kalten Steinegg liefen wir los, über Matten, vorbei an schönen typischen Appenzellerhöfen in Richtung Eggli. Kurz unter dem Berggasthaus mussten wir uns etwas frühlingshafter anziehen, es wurde sehr warm. Dann ging's vorbei (ja richtig: vorbei!) am Berggasthaus und steil hinauf zum Fähnerenspitz. Hier wurden wir mit einem gewaltigen Ausblick belohnt. Unter uns das Rheintal bis zum Bodensee, dann die ganze Alpsteinkette bis zum Säntis, und, und, und. Nach einer gemütlichen Rast ging es nun stotzig den Wald hinunter und bei Guggeier auf einem schönen Pfad wieder zurück zum Berggasthaus Eggli. Hier kehrten wir nun ein und genossen nebst einem kühlen Getränk die Sonne. Dann folgte der Abstieg nach Steinegg und die Fahrt nach Appenzell zu unserer Unterkunft. Nach einer kleinen Dorfbesichtigung und einem feinen Nachtessen fanden wir schnell Ruhe in unserer schönen Unterkunft in einem renovierten Appenzellerhaus.
Am Samstagmorgen marschierten wir wieder los: unser Ziel heute war der Kronberg! Am Rande der Skipiste, dann wieder durch jungfräulichen Schnee stiegen wir zuerst auf die Obere Sollegg. Von dort ging's dann hinauf in Richtung Klosterspitz (den wir aber links liegen liessen). Auf dem Grat eröffnete sich uns wiederum ein prächtiges Panorama, die ganze Säntiskette von der Ebenalp über's Öhrli bis zum Säntisgipfel konnten wir bewundern. Die Route führte uns nun über den breiten Grat durch Wälder und über Alpen bis zur Scheidegg. Hier trafen wir auf die Schlittelpiste und auf viele Leute. Der letzte Aufstieg zum Kronberg (1662) war dann steil und etwas anstrengend, aber wir schafften das problemlos. Ja, wie steigen wir jetzt ab, das war nun die Frage! Es brauchte keine lange Überredungskunst und wir einigten uns darauf, mit dem Schlitten nach Jakobsbad hinunter zu sausen. Das war dann ein ganz lustiges Erlebnis. Schon etwa eine halbe Stunde später war der Spass vorbei und wir konnten uns auf den Heimweg machen.
Rondom zwee schöni Täg - e betzli uni und abi isch es gange im Appezöllerland!

Fotos



  • zurück