2021
Januar
Mit 2 autonomen Gruppen besuchten wir das nahe Brisengebiet. Während Jöggu und Odi den Brisen besuchten, begnügten wir uns mit einem tieferen Punkt. Nach der Pause mit Kaffee und Kuchen beim Takeaway im Brisenhaus empfing uns auf dem Weiterweg ein kalter Wind, welcher erst auf ca. 2000m wieder nachliess. Nach 3/4h Gipfelrast an der Sonne stürzten wir uns in die noch teilweise unverfahrenen Hänge bis zum Morschfeldboden und genossen danach die "Piste" bis Niederrickenbach.

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  • Ein wirklich herrlicher Tag begann am Samstag in Realp. Versprochen wurde uns zwar nichts, bekommen haben wir jedoch alles was ein Skitourenherz begehrt.
    Ein gemütliches Einlaufen bis knapp 2000 Meter Höhe entlang der Strasse, ab dann ging es knackig bergauf die anderen Höhenmeter zu reissen. Immer schön stetig dem HAL(L) O entgegen. Das seltene Naturphänomen hat uns alle beeindruckt und immer schön den Weg gewiesen. Beeindruckt hat uns natürlich auch der perfekte Pulver bei der Abfahrt! Danke an Urs und alle beteiligten Mitglieder die den Tag so schön machten ?

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  • Bei eisig kaltem Wetter und im Nebel starteten wir die Tour über den Wirzweligrat. Wir, zwei Teilnehmerinnen und der Tourenleiter, kurvten im ganz speziellen mit Raureif bedeckten Schnee hinauf zum Wirzweligrat, wo uns dann, oh Wunder!, die Sonne begrüsste. Nach einer kurzen Rast auf dem Gummenkreuz (immer mit gebührendem Abstand) gings dann weiter zum Eggli, wo wir im Schnee sitzend, die Sonne geniessend, unser Mittagsmahl einnahmen. Die Abfahrt zum Ausgangsort war fantastisch: Schöne Hänge, herrlicher Schnee und stimmungsvoller Wald! Es war ein wirklicher Aufsteller!

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  • Die angesagte Voralpen-Mittwoch-Skitour führt vom Melchtal auf den Storeggpass. Joel und ich werden von Urs und Lisa an der Haltestelle «Gedeckte Brücke» erwartet. Bereits auf der Fahrt im Postauto stellten wir fest, dass das Melchtal erstaunlich grün ist, obwohl Schneefall angesagt war. Es hatte bis weit hinauf geregnet. Guten Mutes macht sich das Trüppli auf die Tour. Es ist ein genussvoller Aufstieg mit guter Sicht und zunehmend besseren Schneeverhältnissen.
    Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir unser Ziel: den Storeggpass. Da uns ein giftiger Wind empfängt, rüsten wir zügig um und verpflegen uns im Schutz einer tiefer gelegenen Alphütte. Vorher aber geniessen wir die Sicht auf die andere Talseite. Urs sichtet sogar einen Adler, der am eindrücklichen Widderfeldstock seine Kreise zieht.
    Die Abfahrt dann ist erstaunlich gut und mit Powder voll zum Geniessen. Erst im unteren Drittel kommt es hin und wieder zu Steinkontakt und der Schluss zeigt sich ruppig.
    Es war schön – wir konnten vom Wetterloch vor dem grossen Schnee voll profitieren. Herzlichen Dank an Urs für das geschickt gewählte Tourenziel und die umsichtige Führung.
    Elsbeth


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  • Bei super winterlichen Bedingungen haben wir eine herrliche Schneeschuhtour genossen. Lassen wir die Bilder sprechen.

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  • Im Vorfeld des angekündigten Föns stiegen wir von Gfellen via Grund und Loegg auf den Schimberig. Nach einer ehen kurzen Gipfelrast, der Fön kündigte sich schon an, fuhren wir über den Grat retour und via Schimberig Bad nach Stettili. Ab hier genossen wir die Pulverhänge bis Gfellen runter!

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  • Bei starkem Schneefall und zunehmendem Wind stiegen wir über Twäriberg auf. Im unbewarteten Aufenthaltsraum des Restaurant Rigi Scheidegg konnten wir uns im Trockenen verpflegen. Danach ging's im teilweise unverfahrenen Pulver via Gätterlipass runter!

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  • Februar
    Nach einigen regnerischen Tag war endlich wieder mal Sonne in Sicht! Aber das Lawinenbulletin meldete "erheblich" und zwar bis in tiefe Lagen. Was machen? Das wunderschöne Gebiet auf den Eggbergen ist da unter der Woche immer eine Option. Also, starteten wir fünf Bergfreundinnen und Bergfreunde bei Sonnenschein bei der Bergstation und wanderten hinauf zur Hüenderegg (1873). Bereits auf 1700 Metern war in der vorigen Nacht etwas Schnee gefallen, was die Natur im schönsten Lichte erblicken liess. Nach einem interessanten Gipfelgespräch mit der Pro Senectute Nidwalden marschierten wir "Junggebliebenen" weiter zum Fläschsee (dort sahen wir eine Fahne vor der Hütte). Oh, Wunder, die Hütte war bewartet und wir konnten uns endlich wieder mal in einer Gartenwirtschaft mit einer kraftspendenden Suppe und einem feinen Kaffee Spezial erlaben. Nach der Stärkung führte uns der Weg weiter zur Chalcherweid, wo wir eine herrliche Schlaufe durch den lichten Wald anlegen konnten. Für uns undefinierbare Tierspuren führten zu einem interessanten Werweisen. Mit Sicherheit waren es keine Bären und Wölfe - Ups - zum Glück! Nach diesem Abstecher folgten wir dem Weg zurück zur Hüenderegg und dann durch Wald und Wiese hinunter zur Bergstation Eggberge. Es war ein toller Tag in bester BL-Gemeinschaft!

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  • Bei für Realp milden Temperaturen nahmen wir den Aufstieg via Hotel Galenstock und Tätsch unter die Felle. Einige vereiste Passagen wurden teilweise mit Harscheisen bewältigt. Auf dem Gipfel machte sich dann der Föhn unangenehm bemerkbar und nach einer kurzen Rast nahmen wir die heute doch anspruchsvolle Abfahrt unter die Ski/Snowbord's. Da die Sicht teilweise sehr diffus und die verschiedenen Schneearten schwierig zu erkennen waren, gab es ab und zu gewagte Figuren zu bewundern. Glücklich in Realp gelandet verwöhnten uns Charlotte und Knut mit einem frischen Blonden und Snacks! Herzlichen Dank.

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  • Wir 5 Schneeliebende starteten die Tour nach dem Ibergeregg Pass. Gemütlich gings durchs Tannen durchzogenes Gelände Richtung Gipfel. Zwischen durch sanken wir so tief in den Nass-Schnee, dass wir fast besser Stiefel hätten anziehen sollen. Doch mehrheitlich trug die gefrorene Schneedecke unsere Schneeschuhe und es knirschte wie wenn wir ständig Pommcips essen würden. Nach einem Purzelbäume in die Gipfel-Wächte gings dann über den Grat zur Sternenegg. Dieser Weg ist speziell für Schneeschuh-Läufer zum geniessen. Leider gab es kein Kaffee in dieser etwas anderen Zeit. Doch diese Tour hat uns alle sehr gefallen. Der goldene Sahara Staub gibt den Fotos eine spezielle Erinnerung. Bis bald einmal.

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  • Diese klein aber feine Truppe genossen bei zum teil gefrorenem Schnee eine Romantische Tour. Die Verhältnisse zum Samstag waren ähnlich. Nur als wir zum Gipfel kamen war da der Nebel der uns neckte und versuchte Angst zu verbreiten. Nun der Grant-Weg gab uns genügend Halt für einen sicheren Abstieg. Der Regen am Schluss war zum Glück noch nicht so stark, doch der Schnee zum teil Beinbruch gefährlich. Das plötzliche einsinken durch die Schneedecke war nicht so lustig. Doch die Schönheit der Natur und das leise Vogel-Geschwitzter unterwegs an diesem ruhigen Sonntag Morgen gaben uns zusätzlich Freude mit auf den Heimweg.

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  • Aus 5 werden 3 und aus Arnihaggen der Schlittchueche
    Das ursprüngliche Tourenziel «Arnihaggen» wurde am Vorabend von Bruno gestrichen: unten zu wenig Schnee, oben zuviel Nassschnee…Dank Markus Heutschis Tipp fanden wir eine ansprechende Alternative.
    Aufgrund von sehr kurzfristigen Abmeldungen (wer traut schon dem Föhn) kamen Paddy und ich in den Genuss eines Privattourenleiters. Zu Dritt fanden wir uns auf dem selten so leeren Parkplatz der Talstation Bannalp ein. 07.30 Uhr war für den Bahnbetreiber gar früh und so warteten wir das Postauto ab. Doch auch dieses brachte keine weiteren Gäste. Niemand traute dem Wetterbericht, der bis Mittag noch Aufhellungen meldete. Die Wolkendecke zeigte einige blaue Lücken und wir waren ganz zufrieden, da sich der Wind noch still verhielt. Weit und breit keine anderen Skitüreler. Erst später sahen wir weit unten 3 Gestalten. Sie waren und blieben die einzigen.
    In unserer äusserst kleinen Gruppe zeigte sich Bruno flexibel was Tourenziel, Tempo und Pausen anbelangte - quasi rollende Planung. Die Schneeverhältnisse wurden mit zunehmender Höhe besser, wir übermütiger und einen kurzen Augenblick freundeten wir uns mit dem Gedanken an, den Ruchstock zu besteigen…Doch die aufkommenden Wolken machten klar, dass unser Ziel nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen darf, wenn wir bei der Abfahrt noch etwas Sicht haben wollten. Und das wollte Paddy unbedingt! Mit einsetzendem Schneefall wurde rasch klar, dass der Schlittchueche (Sätteli zwischen Laucheren- und Ruchstock mit Blick auf Rugghubelhütte) unser Tages-, bzw. Halbtagesziel sein wird.
    Dank Saharastaub auf dem Schnee waren die Sichtverhältnisse bei der Abfahrt ganz «ordeli», gab er uns doch Struktur und Orientierung. Mittlerweile war es 11 Uhr und somit Skilift und Skibar auf der Bannalp geöffnet. Wir mussten also weder anfellen, noch ohne Prost nach Hause - und sogar an einen Tisch durften wir uns setzen. Weit und breit die einzigen Gäste. Der Schneefall wurde stärker und nässer. So hielt uns nichts mehr und wir freuten uns auf einen gemütlichen Sonntagnachmittag zu Hause bei Hudelwetter.
    Vielen Dank an Bruno, dass du extra wegen uns aufgestanden bist! Und bis auf den Pulverschnee, hast du nichts versprochen, was du nicht halten konntest.
    Susanne
    Tourenleiter Bruno Gasser/ Teilnehmende Paddy und Susanne

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  • Anstelle der zweitägigen Schneeschuhwanderung fand infolge Corona bzw. Schneemangels eine Tour im Goms statt. Nach der Ankunft in Münster, dem Hauptort des Goms mit der aus dem 17. Jahrhundert stammenden Kirche, wanderten wir in gemächlichen Schritt den Bawald hinauf zum Judenstaffel (!) und von dort auf dem schon fast baumfreien Rücken zur Galmihornhütte. Wir wurden mit einer fantastischen Rundsicht vom Galenstock bis zum Weisshorn inklusive Matterhorn belohnt. Mit ein paar anderen Tourengängern nahmen wir nun das Mittagsmahl ein (Take away mussten wir selber mitbringen, da die Hütte nicht bewartet war). Gestärkt stiegen wir nun weiter Richtung Chastelhorn bis zum Unre Treichbode, wo wir noch unberührte Hänge fanden. Auch von hier aus konnten wir nochmals das prächtige Panorama besichtigen. Zurück bei der Galmihornhütte machten wir nochmals Pause und stiegen dann den Bawald wieder hinunter nach Münster. Ein prächtiger Schneeschuhtourentag nahm beim Bahnhof seinen Abschluss - die Alternative hatte sich gelohnt. Ein herzliches Dankeschön an René für den Transport nach Realp und zurück.

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  • Aufgrund der schlechten Wettervorhersage in den Voralpen/Alpen wurde die Tour in den Süden verlegt.
    Bei Sonnenschein und erstaunlicherweise ohne Menschen-Rummel, konnten wir beim Ausgangspunkt mit den Skiern lostouren.
    Der gemütliche Aufstieg erfolgte über eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft und wir erreichten den Gipfel kurz vor Mittag.
    Bei angenehmer Temperatur mampften wir unser mitgebrachtes essen und bestaunten die imposanten Tessiner Berge auf der gegenüberliegenden Talseite.
    2 Teilnehmer


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  • Tourenbericht Ruckstock – 28.02.2012

    Wer in diesen Tagen mit den Bergfreunden eine Hochtour bestreiten darf ist per se privilegiert. Wenn es sich dann noch um einen Gipfel wie den Ruchstock handelt hat man definitiv gewonnen!
    Zu fünft (Gigi unser Walliser Tourenleiter, Manuela, Susanne, Markus und Paddy) trafen wir uns um 07.00 bei der Talstation in Oberrickenbach. In weiser Voraussicht, dass wir sonntags früh kaum die einzigen Seilbahngäste sein würden, hatte unser Tourenleiter einen Slot auf diese Zeit reserviert. So überwanden wir die ersten 816 Höhenmeter in flottem Tempo und ohne grösseres Dazutun. Beim Durchstossen der Nebeldecke liessen wir unserer Freude freien Lauf. Der Wetterbericht, der für diesen Tag oben stahlblau ankündigte, sollte für einmal Recht haben. Der Auftieg zur Bannalper-Schonegg durfte heute als Einlaufstrecke herhalten. Dennoch montierten einige bereits zu Beginn die Harscheisen, war doch der Schnee frühmorgens noch beinhart und wenig „tourengängerfreundlich“. Südlich der Schonegg auf dem „wilden Böllen“ wurde bei einer kurzen Rast umgekleidet und der aufkommenden Unterzuckerung mit einem obligaten Kraftriegel oder vertrocknetem Restvogelfutter der letzten Tour entgegengehalten. Mit einer Ausnahme verzichteten alle darauf die Felle zu demontieren und fuhren mehr oder weniger stilsicher hinunter zu Punkt 2245. Für die nächsten zwei Stunden gab es lediglich eine Richtung: Bergan. In langen Kehren gewannen wir stetig bis unterhalb der ersten Schlüsselstelle „Ober Sulz“ an Höhe. Die nächsten 70 Höhenmeter, die über eine Felsrippe führten, galt es mit Pickel, Steigeisen und aufgeschnallten Skiern zu überwinden. Die Bedingungen waren optimal. Gigi’s Rekognosziertritte, gehauen vor drei Tagen, sowie die fixe Sicherungskette trugen das ihre dazu bei. Der anschliessende Gipfelsturm dauerte lediglich noch ¾ Stunden. So erreichen wir nach genau vier Stunden Aufstieg bei strahlendem Sonnenschein sowie bei Windstille und bester Rundsicht über die Nebeldecke unser Tagesziel auf 2'814 Metern über Meer: Den Ruchstock! In bester Gesellschaft mit etwa 20 anderen Tourengängern verköstigten wir uns, genossen die Sonne und staunten über den spektakulären Laucherenstock in greifbarer Nähe. Nun wurden für den Abstieg wieder die Eisen montiert. Gleich zu Beginn wartete die zweite Schlüsselstelle auf uns. Erst wurden über eine einfachere Felspassage einige Höhenmeter vernichtet um anschliessend eine steiles Schneefeld zu meistern. Gigi’s Abstiegscoaching wurde an dieser Stelle besonders geschätzt. Auf dem Sattel oberhalb des Schlittchuechenfirns rüsteten wir wieder um. Die meisten bewältigten die anschliessende Abfahrt westwärts bei guten Schneeverhältnissen stilsicher. Ein einzelner nutzte die lange Schneeflanke für eine Rutschpartie und erprobte den one and only Raini-Heublein-Special-Style. Letztlich fanden sich alle auf der Sonnenterrasse im Bergasthaus Urnerstaffel ein und genossen den wohlverdienten Apéro.
    Danke Gigi für die spannende Tour, danke Petrus für das Prachtswetter und danke allen Beteiligten für die tolle Bergkameradschaft.


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  • März
    Die drei Herren haben schweren Herzens ihren Staubsauger :) zu Hause gelassen und wir konnten zu viert kurz nach dem Parkieren des Autos mit den Skis loslaufen, um die 1500 HM in Angriff zu nehmen. Bei traumhaftem Wetter, besten Schneeverhältnissen, angenehmem Schritttempo und gutem Trittschnee mit den Steigeisen unterhalb des Gipfels, erreichten wir nach 4 ½ Stunden den Huetstock, der uns eine wunderbare Rundsicht in die Berge bot. Dank Hampi :) konnten wir sogar mit einem Gipfelwein anstossen und auch der Staubsauger wurde im Gespräch miteinbezogen. Mit rassigen Schwüngen in bestem Sulzschnee genossen wir um 13.30 die Abfahrt mit Halt bei der Kapelle Fomatt. Dort liess jeder selber von uns für einen guten Schutz der Bergfreunde Luzern die sanften Glocken der Kapelle erklingen. Auf den Aussentreppen der Kirche in Kerns liessen wir mit einem kühlen Getränk den herrlichen Tag bei Sonnenschein Corona konform ausklingen. Herzlichen Dank dem Tourenleiter Gregi, resp. den Tourenleitern, für die abwechslungsreiche ,sehr gelungene Skitour. Gerne wieder einmal aber bitte mit Staubsauger:)

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  • Auf die Lieblingsbahn des BAG auf die Lidernen (schön offen ohne Glasscheiben) war schon frühmorgens ein solcher Ansturm von Türeler, dass Urs spontan den glorreichen Vorschlag brachte gleich von der Talstation loszufellen. Angesicht dem doch recht frischen Wind zum Anstehen und im Bewusstsein, dass ja die die heimelige Cafestube der Bahn coronabedingt geschlossen war, stimmten dem alle zu.
    Die Skitragstelle kurz vor dem Gipfel brachten wir locker über die Bühne.
    Schon während der wohlverdienten Gipfelrast freuten wir uns schon ungeduldig auf die Abfahrt. Bei traumhaften 20cm Powder, frisch vom Vortag schwangen wir uns mit lauten Juchzer talwärts.
    Um über die Höchi Punkt 1487m Richtung Käppeliberg zu gelangen, fellten wir nochmals an und schlossen den Supertag mit einer Sulzabfahrt und eine Autofahrt später mit einem gemeinsamen Bier auf Brunos Terrasse in Adligenswil ab.

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  • Eine lohnende Schneeschuhtour, die rasante Auf- und Abfahren hat. Wir 5 Tourengeher erfreuten uns bei wechselhaftem Wetter den Neuschnee-Saum, der am Freitag die Landschaft verzauberte. Die harte Altschnee Unterlage gab unseren Schneeschuhen den richtigen Halt und auch kleine Rutsch-Fahrten auf dem Hintern erinnerten uns an unsere Kindheit . Wir genossen die Schönheit der Natur und die Stille nehmen wir mit nach Hause.

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  • Gemütliche Skitour von der Turren via Bärghuis auf den Höch Gumme. Die Sicht war zwar teilweise gleich Null, davon liessen sich aber die acht Teilnehmer nicht abschrecken. Nach einem Take Away-Halt beim Bärghuis nutzten wir ein kurzes Schönwetter Fenster um den Hüttenhang bei bestem Sulzschnee zu beschwingen. So beschwingt konnten wir auch die restliche Abfahrt auf der planierten Strasse zur Bergstation geniessen auch dank einem perfekten Pulverschnee Teppich. Anschliessend ging es via Peak Bergsport zu einem Apéro vor dem Kubus...Danke Nicole für das Spendieren. Vielen Dank an die gutgelaunten Montagsgesichter...es war schön wieder einmal mit euch plaudern zu können. Griässli Karin
    Wegen den geltenden Regeln, waren leider nur 5 Personen für das heissbegehrte Surselva Wochenende zugelassen. Da der Wetterbericht besseres Wetter in der Südschweiz prognostizierte, gingen wir da hin wo es schön ist und … wir wurden reichlich belohnt. Die einzige grosse Herausforderung war nur, nach San Bernardino zu kommen. Wir vier aus Luzern standen zwei Stunden vor dem Gotthard Tunnel. LKW Panne im Tunnel …! Sämi erfreute uns mit feiner Spaghetti nach 21.30 Uhr.
    Am Samstag ging es auf das Zapporthorn. Anfangs ging es gemütlich auf der Passstrasse. Der Wind wurde unser Begleiter, aber auch viel Sonne. Beim Skidepot stiegen wir zum Glück mit 4 Paar Steigeisen hoch :-). In der Abfahrt haben wir noch schönen Pulver gefunden.
    Am Sonntag war es stürmisch aber immer noch etwas sonnig. Der Piz Uccello war unser Ziel. Die ersten unserer Gruppe haben noch Schneehühner gesehen. Die Abfahrt war ein aufrüttelndes Erlebnis.
    Sämi, vielen Dank für das tolle Tourenerlebnis. Wir kommen nächstes Jahr
    wieder, Nicole


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  • Auf unserer ersten Tour vom Obersee auf den Rautispitz bekamen wir die erste Dosis Pulver verabreicht, welche uns sogleich süchtig nach mehr machte. Die zweite Tour starteten wir von Weissenberge mit dem Tagesziel Sonnehöreli. Vom Gipfel stachen wir nach Norden runter Richtung Mülibachtal, so dass der hier massenhaft vorhandene Pulver nur so stiebte. Für unsere dritte Tour nahmen wir den Gulderstock, wieder von Weissenberge aus, in Angriff. Leider war das Wetter jedoch nicht mehr so toll und als wir auf der Fuggfurggle im whiteout standen, war der Umkehrpunkt erreicht. Als wir wieder aus den Wolken waren, sahen wir, dass das Sonnehöreli noch unter der Wolkendecke lag. Somit wurden die Felle nochmals aufgezogen und nur eine Stunde später fegten wir zum zweiten Mal die Pulverhänge des Mülibachtals runter, wobei wir heute noch etwas direkter Richtung Bier stachen.

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  • Sieben ist eine gute Anzahl Teilnehmer um am Hadligrat zu freeriden. In Luzern werden wir herzlich begrüsst und fahren mit zwei Autos nach Niederrickenbach. Bevor wir los laufen erläutert Rainer die aktuelle Lawinengefahr. Uns erwarten beste Bedingungen. Wir sind sechs Skifahrer und eine Snowboarderin. Rainer’s Kennerblick sieht sofort unsere Fahrstile. Wir bekommen wertvolle anschauliche Tips. Wir machen sogar eine ganze Abfahrt ohne Stöcke. Jeder von uns hat profitiert von diesem gemeinsamen Tag. Wir machen zwei Freeride Fahrten, dazwischen eine längere Essenspause und dann nochmal zwei traumhafte Fahrten. Genau so ist ein genialer Tag. Danke an Rainer
    Infolge der Wetterprognosen mit bedecktem Himmel und starkem Biswind in der Höhe blieben wir in tieferen Lager. Der viele Neuschnee der vergangenen Woche liegt immer noch als super Pulver an allen Nordhängen. Start an der Bergstation Seilbahn Chäppeliberg (Lidernen). Kurzer Aufstieg auf den Hundstock. Mega Abfahrt mit guter Sicht zurück. Danach erneuter Aufstieg auf den Hagelstock mit Abfahrt über den Rotenbalm. Bei soviel Pulverschnee war dies ein einmaliges Erlebnis.
    April
    Freitag 09.04. Tourenleiter Urs am rekognoszieren im Meiental; Ergebnis: alles aufge-weicht, der Neuschnee klebt und die Nacht auf Samstag bleibt mild. So kommt es, dass sich sieben Skitourenbergfreunde anstatt im Meiental sich im Schächental die Skiern anschnallen. Tourenleiter Urs hat ein neues Ziel, den Zinggen auf 2335 m.ü.M. Trotz frühen Morgenstunden und bedecktem Himmel ist es schon warm, wir schwitzen. Doch dies soll nicht lange dauern, denn der Wind in den Föhngebieten, wie von Herrn Bucheli im Meteo vorausgesagt, peitscht uns stark und kalt ins Gesicht. Zeitweise grüsst doch noch die Sonne und mit ihr leider auch die Schneestollen an den Skiern. Der Ausblick ist grandios. Imposant thront sich der gross Windgällen vor uns auf. Der Zinggen liegt eingebettet zwischen Schwarz- und Wiss-Stöckli. Der Wind, das liebe Kind, begleitet uns auch bei der Abfahrt. Die Sonne versteckt sich hinter einer enormen Wolkenwalze. Erst im Tal mag sie hervorstrahlen und schenkt uns etwas Wärme. Typisch April, das Wetter macht was es will. Zum Schluss: take away- Gelati in Altdorf mit spannender Verkehrsregelung am Kreisel wegen der unbewilligten Corona-Skeptiker-Demo. Vielen Dank allen beteiligten Mitgliedern und vor allem unserem Tourenleiter Urs für die gelungene Skitour im schönen Schächental. Manuela

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  • Unter dem Titel: «Nicht Eile doch mit Weile ist unser Touren Ziel . Die Lebensfreude steht im Vordergrund»
    Wir 6 " Schneeverrückte," erlebten eine Genussvolle Tour im Frühlings-Schnee. Das Föhn-Fenster lies die Berge und den Schnee im vollen Glanz erstrahlen. Da die Strasse bis Alp Schlund offen war, konnten wir direkt im Schnee die Skis + Splitboard anschnallen und die ganze Rundreise bis am Schluss unsere weissen Spuren hinterlegen. Der erste Teil der Tour war ein Eintauchen in die einfache Schönheit der Stillen Landschaft. Tierspuren, die normal in den Schnee gedrückt, standen hoch auf über der glatten Fläche und gaben ein magisches Bild zum bestaunen. Der mit Spitzkehren versetzte Schlusshang zum Schibegütsch war dann ein wenig Abenteuer pur. Oben angekommen schweifte der Blick dem schönen Grat in Richtung Hengst. Nach ein paar Schwüngen im Sulz Schnee verflossen die leichten Bedenken des Stürzens und machten Platz der Freude. Die 2. Mittags-Rast, auf einer Insel aus Blumen und Gräser, konnten wir das gute Gefühl in uns hochleben lassen. Umhüllt von Schnee und Bergen liessen wir die Zeit vergessen. Die letzte Schlussfahrt war ein würdiges Ausklingen eines erfüllten Tages. Allen eine schöne Zeit. Liebe Grüsse Peter


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  • Mai
    Getreu nach dem Motto "Bergfreunde Luzern - seit 72 Jahren sicher unterwegs" machten sich 6 Bergfreund:innen auf die Tour zum Rottällihorn auf. Nach anfänglich etwas windigen Verhältnissen konnten wir im Sonnenschein den Aufstieg, einen windstillen Gipfelrast und eine pulverig-sulzige Abfahrt geniessen. Auch das anschliessende "Camping-Feeling" in Realp kam wegen der geschlossenen Beiz nicht zu kurz. Ein würdiger Saisonabschluss für Jugend Plus.



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  • Tourenbericht vom 12. Juni 2021
    Da der Furkapass noch immer geschlossen ist, wird die für den 21. Mai angesagte Tour auf den Dammastock zur Tour auf den Pizzo Lucendro und somit zur allerletzten Skitour der BL.
    Früh aufstehen ist angesagt, wenn wir sicher unterwegs sein wollen bei diesen sommerlichen Temperaturen. Das heisst, dass wir uns um 3 Uhr 15 in Luzern treffen. Zu fünft (Susanne, Paddy, Elsbeth, Hanspeter mit Tourenleiter Beat) starten wir, noch im Dunkeln auf dem Gotthardpass Richtung Passo della Valletta. Nach der steilen und harten Abfahrt nehmen wir den Aufstieg auf den Pizzo Lucendro unter die Skier! Ein traumhafter Tag zeigt uns die Berge in allen Richtungen – auch den Dammastock, das ursprüngliche Ziel können wir entdecken. Wir sind nicht ganz alleine unterwegs, trotzdem finden wir auf dem Gipfel des Lucendro Platz für das Picknick und ein kleines Fotoshooting, gemacht durch flotte Ticinesi! Welch wunderbares Panorama! Alle erzählen von ihren grossen und kleinen Abenteuern beim Besteigen der umliegenden Berge!
    Nach der Sulzschneeabfahrt auf den Passo di Lucendro heisst es, die Skier auf den Rucksack zu schnallen. Wir «klettern» über den Grat hoch und dann rüber zur Fibbia, dem zweiten Gipfel unserer Tour mit einem tollen Rund- und Tiefblick in die Leventina und das Hochtal von Andermatt. Trotz Wärme ist die Abfahrt erstaunlich gut: kein Steinkontakt, kein Skitragen. Auf dem Passo Gottardo tummeln sich unterdessen aller Sorten Leute: Camper, Töfffahrer, Biker, Gümmeler, Hündeler, Wanderer, Skitürler, Oldmobile-Fans – es ist ein bunter Haufen und alle scheinen zufrieden. Das sind auch wir – und wir schliessen die Tour ab im San Gottardo in Hospenthal, von dem nicht alle wussten, dass es so schön ist!
    Vielen Dank, Beat, für die tolle, umsichtig geleitete Tour und dass du den Dammastock nächstes Jahr erneut anbietest – wir sind mit dabei!


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  • Fünf aufgestellte Frauen ziehen von Ennethorw Richtung Pilatus. Der steile, mit einigen Treppen angelegte Weg fordert uns gleich zu Beginn heraus. Doch solange noch geplaudert werden kann, ist es wohl nicht so schlimm. Unser Pfad ist sehr abwechslungsreich, führt über Wiesen und durch Wälder und bietet tolle Ausblicke auf den Vierwaldstättersee und die angrenzenden Berge. Unterwegs geniessen wir Weiterbildung in der Schafhaltung, denn unsere Tourenleiterin weiss, warum bei Schafen die Schwänze kupiert werden. Satte Wiesen voller Rigirollen, Knabenkräuter und anderen herrlichen Blumen erfreuen unser Auge. Beim Schwesternberg angelangt, erklärt uns Heidi, dass hier im 13. Jahrhundert eine Schwesterngemeinschaft lebte, daher der Name. Der Pilatus ist ja wirklich eine Wundertüte, denn wir alle kannten diesen Weg nicht.
    Schon erreichen wir den Schönenboden und kurz danach den herrlich gelegenen Picknickplatz. Wie von unsichtbarer Hand für uns reserviert, ist der lange Tisch noch frei. Neben dem Essen kommt auch der Austausch nicht zu kurz. Für die zwei Pensionierten unter uns ist es hochinteressant vom Berufsalltag unserer Mitwanderinnen zu erfahren. Unglaublich, wie sich dieser verändert hat und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind, vor allem auch während der Coronazeit. Bald aber ziehen wir weiter – vorbei an einem Teppich von Heidelbeerstauden - Richtung Krienseregg.
    Nach fast vier Stunden sind wir willkommen beim Häuschen unserer Tourenleiterin und dessen Mann. Mandy serviert uns einen herrlichen Lebkuchen mit Nidle selbstgebacken – versteht sich - mit einem feinen Kaffee. Es ist ein friedlicher Platz mit einer liebevoll gestalteten Alpenblumen-Rabatte, wirklich ein kleines Paradies, wie Mandy sagt. Immer wieder zeigt sich der Buntspecht in seinem farbigen Kleid. Ein Ort zum Ausruhen, Verweilen, Plaudern - einfach schön.
    Wie danach der Abstieg nach Horw verlief, kann ich nicht berichten, denn Claire und ich setzten uns dankbar ins Auto von Mandy der uns nach Kriens chauffierte.
    Heidy, du hast das Flair in der näheren Umgebung Touren-Rosinen herauszupicken. Im Namen aller Teilnehmerinnen danke ich dir für die tolle Wanderung, sowie Mandy und dir für die liebe Gastfreundschaft bei eurem schönen «Höttli».
    Annelise


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  • Die Saisonabschlusstouren mit Maya sind ja immer ein Highlight. Auch dieses Jahr erwartete uns wieder ein Top-Tag. Viel Sonne, super Sulz, grandiose Weitsichten und eine souveräne Tourenplanung waren für uns vorbereitet. Da wären also nur noch die TeilnehmerInnen...
    Manche von ihnen verschliefen die Tour, andere wollten ohne Felle los, während dritte wiederum eher Pirouetten statt Gleichschritt übten. Es gab auch solche, welche zwischenzeitlich mit nur einem Ski am Fuss mit brillanter Abfahrtstechnik glänzten... Zum Glück gab es mit Maya und Irene kompetente Tourenleiterinnen die jegliche "Mödeli" der TeilnehmerInnen souverän handhabten. Danke dafür!
    Es war ein unterhaltsamer, toller Saisonabschluss auf den Pizzo Lucendro. So macht BL Spass! Wir freuen uns schon jetzt auf den Saisonauftakt.
    Ein grosser Dankeschön geht auch an Bruno, welcher uns den Abschluss in der Beiz in Hospental versüsste!

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  • Juni
    Der schneereiche Winter sowie die stürmischen Sommergewitter führte dazu, dass sich am Samstag, 26.06.2021, vier hochmotivierte Bergfreunde um 7.30 Uhr am Bahnhof Luzern beim Gleis 14 zur «Überschreitung der Galtigentürme» trafen und den ursprünglich geplanten «Tango am Dom» auf trockenere Zeiten verschoben. Nachdem technische Bilettprobleme überwunden, die Fahrt mit der legendären Pilatusbahn bis nach «Ämsigen» genossen, ein paar Schritte bergauf zurückgelegt und zentrale Standplatzeinrichtungsfragen geklärt waren, startete die Gruppe bei mystischer Stimmung ins Klettervergnügen. Das Wetter meinte es gut mit den beiden Kletterseilschaften. Denn bei einsetzendem Sonnenschein ging es den Verhältnissen angepasst gesichert mit kleinen Überholmanövern fremder Seilschaften zielstrebig der Bergspitze entgegen; schliesslich sind Kletterfinken zu Beginn der Saison etwa so bequem wie Highheels, wodurch der Wunsch sie zeitig auszuziehen zu einem innigen Bedürfnis wurde. Hinter der letzten Felsspitze erstreckte sich eine wunderbare Weise, auf welcher der Mittagslunch genossen und an der Sommerbräune gearbeitet werden konnte. Der Ruf nach flüssiger Nahrung zog die Kletterer nach ihrer Rast jedoch magnetisch zurück ins Tal, wo der gelungene und sensationell organisierte Klettersommertag bei einer gemütlichen Getränkerunde seinen würdigen Ausklang fand.

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  • Die Tour begann am Sonntag Nachmittag mit einem gemütlichen Aufstieg über den Leiterliweg in die Sustlihütte.

    Wir 8 BergfreundInnen wurden mit einem feinen Znacht verwöhnt ; )

    Gregi weckte uns eine Stunde früher als geplant, da der Wetterbericht Gewitter ansagte.

    Flott ging es über viele Schneefelder. Der Schnee war perfekt, so konnten wir ohne Steigeisen den Gletscher queren.

    In 3 Seilschaften ging es hoch auf den Grat, wo es uns fast wegfegte. Es lag noch so viel Schnee, dass wir gemütlich zum Gipfel wandern konnten.

    Das gewünschte Sonnenfenster erlebten wir auf dem Gipfel, so dass wir die Aussicht geniessen konnten!

    Runter rutschten wir im Huiiii, schlag 12.00h sassen wir bei feinem, selbstgebackenen Aprikosenkuchen und Kaffee.

    Schwatzend wieder über die Leitern, schafften wir den Abstieg ohne Regen.

    Vielen Dank an Gregi für die super Organisation & das tolle Bergerlebnis!

    Renata, Philipp, Katharina, Renée, Ursula & 2x Rita


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  • Juli
    Nachdem uns die zb sicher nach Alpnach gebracht hatte, begann der lange Aufstieg per Bike via Schoried - Horweli - Schrotenegg - Chrüzliegg bis P. 1641 oberhalb Alp Wängen. Von hier aus ging's zu Fuss durch's Chrut direkt Richtung Stäfeliflue, wo uns standesgemäss ein Alphorn begrüsste! Da der Blick Richtung Westen die Regenfront zeigte, fiel der Gipfelrast kurz aus. Angekommen beim Bike fielen die ersten Tropfen, so dass wir uns zügig auf die Abfahrt machten. Bei der Lütholdsmatt zweigten wir trotzdem noch auf die Bikeroute ab und erreichten noch semi-trocken Alpnach, wo wir uns in einer Gartenbeiz verwöhnen liessen. Als auch noch Knut sein, bei einem Überschlag verlorenes Handy wieder geborgen hatte, stiegen wir müde aber zufrieden in den Zug Richtung Luzern.

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  • Allalinhorn via Hohlaubgrat
    Zum 5. Mal stand die Hochtour auf das Allalinhorn auf dem BL-Programm – die Ausdauer hat sich gelohnt, das Wetterglück war diesmal auf unserer Seite. So konnte am Freitag den 9. Juli eine fröhliche Gruppe von 5 Teilnehmenden und 3 Tourenleiter*innen (Gesamtleitung: Irene, Seilführer*innen Maya und Jörg) die Tour endlich in Angriff nehmen.
    Schon in der Zugfahrt bis Visp und dem anschliessenden Postautoritt nach Saas-Fee war klar - diese Aktion strotzt vor Energie und Freude! Genau so ging es nach einem kurzen Picknick in Saas Fee weiter zur Felskinnbahn und hoch in eine traumhafte Bergwelt. Weiter im Schnee zog die Gruppe zur Britanniahütte, wo nach Zimmerbezug noch viel Zeit übrig war zum Akklimatisieren und die Sonne mit Bilderbuchpanorama zu geniessen.
    Unsere Tourenleiter*innen zogen los, um die Bedingungen zu rekognoszieren und gleichzeitig Theorie und Praxis zur Spaltenrettung aufzufrischen.
    Das Abendessen brachte uns in Stimmung und jeder hatte so die eine oder andere Geschichte auf Lager. Nach einer kurzen Nacht folgte ein herrlicher Tag und gut gestärkt pilgerten nicht nur die 8 BL-Teilnehmenden bei besten Hochtourenverhältnissen Richtung Hohlaubgrat.
    Unsere Seilschaften waren gut in Form und in der Zeit. So erreichten wir nach dem langen, ausgesetzten Grat und einer kurzen aber spektakulären Kraxlerei nach ca. 4.5 Std den Gipfel des Allalinhorns. 8 glückliche Gesichter grinsten da und dort in die Linse.
    Und dann folgte der Abstieg Richtung Mittelallalin. Nach einem Stopp im Restaurant mit herrlichem Panoramablick auf unsere "Rundtour" sowie auf Allalin, Dom etc. brachte uns die Bahn zurück nach Saas-Fee und via Bus und Zug kehrten glückliche und etwas müde Bergsteiger*innen nach Luzern zurück.
    Herzlichen Dank an Irene, Maya und Jörg für die super schöne Tour und gute Führung.
    Es war ein tolles Erlebnis!
    Charlotte



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  • Nachdem der Sommer sich bis jetzt ziemlich rar gemacht hat, war heute ausnahmsweise mal ein super Tag.
    Natürlich waren wir nicht die einzigen, die dieses schöne Wetter an der Galtigenplatte nutzen wollten. So
    hat Knut bereits in der Zahnradbahn nach Ämsigen eine ortsfremde Klettergruppe über die Wege in den Galtigentürmen informiert und versichert ihnen bezüglich Schwierigkeit: "Keis Problem!"
    Dank Knut's und Beat's super Instruktionen war es auch für uns kein Problem und wir hatten einen tollen, sonnigen Klettertag an dem wir zusammen viel gelernt und aufgefrischt haben. Vielen Dank!

    Pierina, Irina, Beat, Knut


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  • Rigiüberschreitung auf unbekannten Wegen

    Da die Schiffe wegen Hochwasser leider nicht fahren reisen wir mit Zug und Bus nach Vitznau. Von Anfang an geht es gleich bergauf und das tropische feuchtwarme Wetter lässt uns auch schön schwitzen. Eine Höhle mit Wasserfall kühlt uns dann wieder ein bisschen ab. Wandernd, krackselnd, und kletternd geht es durch die Süd-Westwand mit dem Namen Winterschi. Oben kommen wir direkt beim Bergrestaurant Rigi Unterstetten raus. Ja das Apero oder ein bisschen mehr haben wir uns verdient, aber nicht zu gäch, schliesslich sind es nochmals 250 Höhenmeter bis zu unserem Gipfel dem Rigi Dossen. Leider versteckt sich auch hier das Panorama ein bisschen hinter dem Nebel. Über Kuhweiden geht’s wieder zurück auf einen Wanderweg in einem schönen Wald mit vielen Wasserfällen, der Regen der letzten Tage hat auch was Gutes. Ab Kräbel nehmen wir dann noch das Bähnli für nach Goldau. Zu so einer Rigiwanderung gehört einfach eine Bähnlifahrt und wenn es nur für 10 Minuten ist.

    Mit dabei waren Charlotte, Manuela, Claudia, Barbara, Fabian, Nicole, Louis, Harry und die geländegängige Hundedame Lili.



    Jörg

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  • August
    Die Tour der grossen Fragezeichen
    - Wie wird das Wetter?
    - Welches Puzzleteil passt?
    - Wo ist der Käse?
    - Wer übernimmt die „Holz“-Schicht zwischen 2 - 3 Uhr?
    - Wer war Vreneli?
    - Wo sind meine Steigeisen?
    - Wann fährt das Postauto?

    Auf einer so langen Anfahrt bis ins hinterste Klöntal nach Plätz müssen viele Fahrgelegenheiten genutzt werden: VBL, Velo, e-Bike, SOB, SBB, Postauto, Auto und Alpentaxi, bis sich am Sonntag gegen Mittag alle auf den nassen Aufstieg machen können. Diese Stunde zur Hütte im steilen Gelände verbrachten alle unter Poncho, Regenjacke, Regenhose oder Regenschirm und verpassen dadurch die prächtigen Alpenblumen. Nach einer kurzen Pause bei einem Stück des besten Kuchens wagt sich die Leitungsgruppe nochmals in den Regen um den morgigen Aufstieg zu erkunden. Der Rest der Gruppe findet ein 500er Puzzle „Kapelle im Tirol“ (100 Grünnuancen!) und ist bis zum Abendessen beschäftigt. Auch die Spätankömmlinge leisten bald vergiftet Hilfe, doch trotzdem brauchte es auch nach dem Essen nochmals 1.5 Std., gesamte Frau-/Mannzeit wohl um 25 Std! Der dunkle Wald macht uns am meisten zu schaffen. Beim Nachtessen fehlte uns einfach an den Hörnli mit Brätkügeli der Käse. Erst vor der letzten Gabel meinte Beat, er hätte doch Käse im Rucksack?. Zum Glück heizte das Hüttenpaar im Winterraum den Ofen ein, damit wir am nächsten Tag trocken starten konnten. Aber wer heizt die Nacht durch? Paddy hat übernommen.
    Knapp vor 5 Uhr ist Tagwache. Beim Blick an den Himmel kann es nur gut werden und um 6 Uhr nehmen wir den steilen Aufstieg in Angriff und schon um 8 Uhr blinzelt uns die Sonne an. Nach der Seil- und Steigeisenpartie über den Gletscher geht’s an die Schlüsselstelle, die fast wie ein Klettersteig eingerichtet ist, sogar Abstiegs- und Aufstiegsrichtung sind vorgegeben, damit sich niemand in die Quere kommt. Eine Gratwanderung führt uns auf den Gipfel, den wir vor 10 Uhr erreichen. Die vielen Sagen um Vreneli gleichen sich kaum, aber uns gefällt, dass sie sich mit einer Pfanne, die auf dem Gipfelkreuz steht, vor Regen geschützt haben soll oder dass man sie mit 3x küssen des richtigen Steines erlösen könne.
    Der Abstieg ging gleich reibungslos vonstatten. Nachdem wir uns vom Seil gelöst hatten, packte Beat sein Seil zusammen und erstarrte fast, als er die Steigeisen im Rucksack nicht fand. Wohl beim Depot vergessen? Nein, sie kamen in Irenes Rucksack zum Vorschein, sie trug versehentlich beide gleichen Paare runter.
    In der Hütte müssen wir den besten Kuchen nochmals probieren, dann gings locker durch die Blumenwiesen zur Chäseren, ins Alpentaxi und zum See. Die grosse Frage war, ob das Posti jetzt oder erst in eineinhalb Stunden fährt. Weder Papier- noch elektronischer Fahrplan konnte das Rätsel lösen. Erst der Fahrer klärte uns auf: ein Fehler im System, ha ha.
    Die vom langen Abstieg müden Beinen können auf der langen Heimfahrt erstmal ausruhen.

    Herzlichen Dank an die Leitung durch Maya, Irene und Beat. Es war ganz toll und in dieser Gruppe und immer wieder erheiternd.

    Susanne, Paddy, Charlotte, Karin, Bruno, Rita

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  • Am Freitag trafen sich drei Bergfreunde am Bahnhof Luzern. Es ging ab in den Zug und in Sursee gesellte sich ein weiterer Bergfreund zu uns. Weiter ging es nach Visp und mit dem Postauto nach Saas-Almagell. Jetzt war Schluss mit Reisen, unsere Muskelkraft war gefragt und so trugen uns unsere Beine "opsi" Richtung Almageller-Hütte. Ein Zwischenhalt in der Almageller-Alp brachte uns eine gewisse Erfrischung mit feinem Heidelbeerkuchen und Kaffee. Gestärkt, ging es weiter bei bestem Wetter und frohem Geplauder. In der Hütte angekommen, folgte das Uebliche: Zimmerbezug, trockene Sachen anziehen und draussen das tolle Wetter mit herrlichem Rundblick in die Berge geniessen. Etwas später trudelten die letzten 2 Teilnehmer ein. Nun war die Gruppe komplett. Nach dem Abendessen wurde bald der Schlafplatz aufgesucht und um 22.00 Uhr war Hüttenruhe. Frühmorgens, im Nebel und bei mystischer Stimmung, zogen wir sechs mit vielen anderen Gipfelhungrigen los zum Sattel, wo uns die Sonne schön begrüsste. Weiter ging es über die gefrorenen Firnfelder zum Einstieg des Grates. Wie Ameisen kletterten wir den Grat hoch und alles in Allem erreichten wir nach ca. 4 Std. den Gipfel. Der starke und kalte Wind liess uns nicht lange das Gipfelglück geniessen. Schon bald zog es uns über den Gletscher, im Zick Zack durch das spektakuläre Labyrinth der Spalten, nach unten zur Hohsass-Bahn.
    Dem Eis entflohen, genossen wir eine Picknickpause, bevor uns die Gondelbahn zurück ins Tal brachte. Zufrieden beendeten wir diese wunderschöne Tour auf gleichem Weg zurück in Luzern.
    Beat, herzlichen Dank für Deine tolle Führung und Betreuung.
    Charlotte


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  • September
    Der heutige Klettertag stand unter einem guten Stern, und so hatten wir bereits in der Anfahrt zum Sidelenbach an der Furkastrasse Glück; wir erreichten Andermatt um 06.45h und dort wurde angekündigt, dass der Furkapass ab 07.00h während 1.5 Std. für das Swiss Cycling Alpenbrevet gesperrt wird. Also war da nix mit Kafi, sondern «was gisch – was hesch» noch schnell hoch zum Ausgangspunkt für unsere Klettertour. So konnten wir prima in unserem Zeitplan bleiben und das Wetter präsentierte sich von seiner guten Seite. Zügig erreichten wir via Sidelenhütte die Untere Bielenlücke, wo die Sonnenstrahlen aus Südosten bereits die Felsen aufwärmten. Nach eine kurzen Angewöhnung an den Granit erreichten wir zu Viert in anregender Kletterei um 12.30h den Gipfel. Zeitweise wurden wir von Nebelschwaden umhüllt, denn es war nicht ganz wolkenlos. Aber für eine wunderschöne Aussicht reichte es allemal. Nach einer kurzen Pause ging es an die erste Abseilstelle, wo bei der Partie Manuela/Patrick das Seil beim Abziehen hängenblieb. Zum Glück war ich mit Markus noch oben, sodass ich es dann lösen gehen konnte. Anschliessend mussten wir noch etwas abkletten um zur Abseilpiste zu gelangen. Flott ging es weiter nach unten und wir erreichten zügig wieder die Bielenlücke. Im Abstieg zur Sidelenhütte konnten wir sogar noch auf 2 Schneefeldern knieschonend abrutschen. Auf der Heimfahrt machten wir im Hotel Tiefenbach einen kurzen Etappenhalt, wie es sich so gehört. Müde und zufrieden kehrten wir wieder heim und schauen auf eine schöne Klettertour zurück.

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  • Der Wetterbericht für die beiden Tourentage liess uns auf viele blaue Störungen hoffen - dies traf dann auch ein. Wir mussten das Regengewand nicht einmal hervor nehmen!
    Aber nun der Reihe nach: Nach der Ankunft in Sufers im Rheinwald und einem stärkenden Kaffee gings steil hinauf, entlang dem Steilerbach und an der Nordflanke des Stutzhorn vorbei. Hier passen die Namen sehr gut. Es ist alles steil und stotzig. Ab der Steileralp wanderten wir dann mehr auf Geröll als auf Gras der Alperschällilücke zu. Interessanterweise war in dieser gottverlassenen Gegend kein Wild zu sehen - warum wohl - im Bündnerland ist Jagd!
    Nach einer gemütlichen Pause auf der Alperschällilücka lockte uns noch das Bodahora (2697), welches wir alsbald im Freehykingstil unter die Füsse nahmen. Und siehe da: in einer grossen Geröllhalde am Nordhang des Wisshorn entdeckten wir eine riesen Rudel Steinböcke - ein wirklich schöner Anblick! Nun gings wieder weglos zum Wanderweg hinunter der uns wörtlich durch die Hölle führte. Steil und nass mit super Felsformationen führte uns der Weg durch den Höllgraben ins Safiental. Unser Ziel, das Turrahus war schon in weiter Ferne zu sehen, was uns einen Motivationsschub gab. Apéro, Nachtessen und Schlaf entsprachen unseren Vorstellungen und so konnten wir ausgeruht am Samstag die zweite Etappe unserer Wanderung in Angriff nehmen.
    Entlang der Rabiusa und Kuhherden wanderten wir ins Safiental hinein und stiegen dann bei der Chrachalp hinauf zum Safierberg und von dort noch auf eine unbenannten kleinen Gipfel. Nach der Mittagsrast folgten wir dem Weg dem Stutzbach entlang und am Fusse des Alperschällihora nach Splügen. Wir beobachteten gut genährte Murmeltiere und Schafe, die bis weit hinauf in die Flanken weideten, gut überwacht durch Herdenschutzhunde. Das letzte Teilstück vor Splügen war dann wieder sehr steil, dass es uns so richtig die Knie schlottern liess. Auf dem letzten Teilstück zurück nach Sufers konnten wir dann noch ein bisschen auslaufen und die Gelenke wieder in Ordnung bringen. Das Bauernhofglacé kurz vor dem Ziel war dann noch das Tüpfchen auf dem i. Etwas müde, aber mit einem gepackten Rucksack, voll von schönen Erlebnissen, kamen wir dann gegen Abend wieder in der Innerschweiz an.

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