2019
Januar
Eine rassige Skitour im Melchtal versprach das Tourenprogramm, geleitet von Willy Ottiger. Daraus wurde mangels Schnee leider nichts und so folgten ihm fünf unerschrockene Tourengängerinnen ins Tessin, in der Hoffnung , dort die weisse Pracht in Hülle und Fülle vorzufinden. In Dalpe angekommen, musste man sich jedoch im Grünen mit Skitragen begnügen , was zu Diskussionen führte, wie definiert man eine Skitour. ( siehe Antwort unten)
Rassig blies uns beim Aufstieg der Wind um die Ohren. Bei der angekündigten Wetterwarnung von "starkem Sturm" bei 100-140 km/h können wir Teilnehmer nur bestätigen, wie sich Gesichtspeeling prickelnd anfüllt. So haben wir in einem windfreien Moment die Felle rassig im Niemandsland abgezogen und gönnten uns mit Rückenwind eine rassige Riesenslalom Abfahrt um all die Bäume herum zum Ausgangsort.
In Luzern angekommen, verkündete das Radio zwei Stunden Wartezeit vor der Röhre am Gotthard in Richtung Norden. Zum Glück haben wir es rassiger wieder nach Hause geschafft.
Dir Willy vielen Dank von uns allen.

Antwort: Eine Skitour ist, wenn man die Skier dabei hat. Basta!!
Rottälligrat 4. Jan 2019

Beim ersten Tageslicht trafen sich sieben Bergfreunde in Realp. Da die Verhältnisse im Bisistal eher bescheiden waren, hat sich Laura eine Tour in einer höheren Regionen ausgedacht. Unser Ziel anstelle der Ruossalper Chulm war neu der Rottälligrat.

Der anfänglich breite Weg nutzten wir für einen regen Austausch in Zweierkolonne. So merkten wir gar nicht, wie wir die ersten Höhen- und Kilometer hinter uns brachten. Beim ersten steileren Aufstieg wurde es still und alle folgten der guten Spur bis uns die ersten Sonnenstrahlen erreichten.

Nach einer kurzen Pause frischte der Wind auf und es wurde bitterkalt. Der eine oder andere benötigte eine weitere Kleiderschicht und/oder dickere Handschuhe. Ohne weiteren Halt stiegen wir bis zum Gipfelgrat. Ein Handschlag, eine Umarmung, ein Lächeln, ein Freuen und schon wurden die Skier abfahrtsbereit gemacht, denn um weiter auf dem Gipfel zu verweilen war es einfach zu kalt. Laura fand ein paar gute Hänge und es gab einige schöne Pulverschneeschwünge. An einem windgeschützten Plätzli gab es doch noch ein Schluck aus der Teeflasche und feine Weihnachtsguetzli von Elsbeth. Schon bald war Aufbruchstimmung und wir nahmen auch noch die letzten Hänge unter die Skis. Sieben sonnenhungrige und durstige Bergfreunde sind definitiv zu viel des Guten für die Bedienung im Restaurant in Realp. Nach ein paar Kraftausdrücken des bedienenden Herrn klappte es dann doch noch und wir bekamen den gewünschten Durstlöscher.

Laura, herzlichen Dank für die gute Idee des neuen Tourenziels und die umsichtige Leitung. Wir kommen gerne wieder.



Lisa, Elsbeth, Hanspeter, Markus, Stephan und Bea


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  • Vier wetterfeste Bergfreundinnen trotzten dem Schneesturm und besammelten sich in Kriens. Nun ging unser Marsch zügig Richtung Mettlen und Roggern nach Horw. Nach knapp einer Stunde sassen wir bereits beim warmen Kaffee und Tee. Irgendwie hatte niemand mehr Lust auf Wandern und so bestiegen wir den Bus nach Luzern. Alle waren sich einig: Trotz Kälte und Schnee war es schön und tat gut.
    Eine kleine Gruppe (zwei Bergfreundinnen und ein Bergfreund) machten sich um ca. 10:00 Uhr bei noch angenehmen, aber kalten Wetter auf den Weg zum Höch Gumme. Ausser unserer Gruppe wagten sich nur noch ein paar andere Schneetürler auf den Weg. Auf dem Weg hinauf zum First entdeckten wir eine gemütliche im Schnee liegende Gemse. Wir stellten aber auch fest, dass sich uns die angekündigte Schlechtwetterfront schnell näherte. Unentwegt wie wir waren, stiegen wir weiter hinauf, liessen das Gasthaus Lungern-Schönbühl links liegen und erreichten bei Schneetreiben und starkem Wind den Höch Gummen. Ein Gipfelerlebnis ist doch immer etwas Ergreifendes. Lange rasten konnten wir wegen dem schlechten Wetter nicht, es war nicht grad amächelig! Also nichts wie runter und nun gings nicht mehr am Gasthaus vorbei sondern ins Gasthaus hinein. Wir stärkten uns mit Suppe, Wurst und Brot und einem Kaffee. Die Sicht war nun noch schlechter, aber trotzdem fanden wir den Weg wieder hinunter zur Turrenbahn, die uns dann trotz Wind wieder hinunter nach Lungern beförderte. Es war wieder mal ein herrliches Wintererlebnis.

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  • Nach dem kalten Start in Schwarzenbach folgte zuerst der langweilige, dann der knifflige und ab 1400m der traumhafte Aufstieg bis zu unserem Gipfel. Nach einer kurzen Gipfelrast konnten wir eine tolle Abfahrt im Pulver geniessen, unterbrochen von einer weiteren Pause in der Sonne vor einer Alphütte.

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  • Februar
    Eine wunderschöne Tour mit prächtiger Rundum-Aussicht hat Bruno für diesen Samstag ausgewählt. Das Wetter war uns wohlgesinnt und im Restaurant Kurhaus Flühli gab es wie gewohnt ein Abschluss Bier und Co. Mit einer inneren Zufriedenheit und einem wohligen Körpergefühl sind wir wieder nach Hause gekommen.

    P.s. Die Tour ist im Sommer sicher auch empfehlenswert . Angefangen in Eschholzmatt über die Beichlen runter nach Flühli. Eine super Rundtour mit dem öV gut möglich


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  • Nun ist der Winter da. Wir wanderten vom Utenberg über den Dietschiberg nach Adligenswil. Die etwas vereisten Wege veranlassten uns, die "Iseli" zu montieren. Es lohnte sich, wir wurden durch die verschneite Landschaft entschädigt . Alte Kindheitserinnerungen wurden wach und die Handys waren in Aktion, immer wieder wurden Fotos geknippst.

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  • Trotz heiklen Schneeverhältnissen und teilweise stürmischem Wind konnten wir drei schöne Touren durchführen. Rauflihore, Wiriehore, Pfaffe und Abendberg besuchten wir in dieser Zeit.

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  • Der Sturm war ab Mittag angesagt, deshalb warf Kurt den Sessellift am Haldigrat nicht an. Doch er kam erst nachdem die Skilifte Feierabend machten.
    Wenig Leuten im Skigebiet Hasliberg, wir topmotiviert und alleine neben der Piste, übten bis uns die Beine brannten.
    Es war ein gelungener Tag im Übungspowder, inkl. feiner Röschti und Apéro, alle happy und zufrieden mit den gemachten Fortschritten.

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  • Der Wetterbericht versprach zwei tolle Winter- (ja fast Frühlings)tage! Also machten sich drei Bergfreundinnen mit einem Bergfreund auf und reisten ins schöne Appenzellerland! Das Tourenziel des ersten Tages hiess Fähnerenspitz (1505). Vom noch kalten Steinegg liefen wir los, über Matten, vorbei an schönen typischen Appenzellerhöfen in Richtung Eggli. Kurz unter dem Berggasthaus mussten wir uns etwas frühlingshafter anziehen, es wurde sehr warm. Dann ging's vorbei (ja richtig: vorbei!) am Berggasthaus und steil hinauf zum Fähnerenspitz. Hier wurden wir mit einem gewaltigen Ausblick belohnt. Unter uns das Rheintal bis zum Bodensee, dann die ganze Alpsteinkette bis zum Säntis, und, und, und. Nach einer gemütlichen Rast ging es nun stotzig den Wald hinunter und bei Guggeier auf einem schönen Pfad wieder zurück zum Berggasthaus Eggli. Hier kehrten wir nun ein und genossen nebst einem kühlen Getränk die Sonne. Dann folgte der Abstieg nach Steinegg und die Fahrt nach Appenzell zu unserer Unterkunft. Nach einer kleinen Dorfbesichtigung und einem feinen Nachtessen fanden wir schnell Ruhe in unserer schönen Unterkunft in einem renovierten Appenzellerhaus.
    Am Samstagmorgen marschierten wir wieder los: unser Ziel heute war der Kronberg! Am Rande der Skipiste, dann wieder durch jungfräulichen Schnee stiegen wir zuerst auf die Obere Sollegg. Von dort ging's dann hinauf in Richtung Klosterspitz (den wir aber links liegen liessen). Auf dem Grat eröffnete sich uns wiederum ein prächtiges Panorama, die ganze Säntiskette von der Ebenalp über's Öhrli bis zum Säntisgipfel konnten wir bewundern. Die Route führte uns nun über den breiten Grat durch Wälder und über Alpen bis zur Scheidegg. Hier trafen wir auf die Schlittelpiste und auf viele Leute. Der letzte Aufstieg zum Kronberg (1662) war dann steil und etwas anstrengend, aber wir schafften das problemlos. Ja, wie steigen wir jetzt ab, das war nun die Frage! Es brauchte keine lange Überredungskunst und wir einigten uns darauf, mit dem Schlitten nach Jakobsbad hinunter zu sausen. Das war dann ein ganz lustiges Erlebnis. Schon etwa eine halbe Stunde später war der Spass vorbei und wir konnten uns auf den Heimweg machen.
    Rondom zwee schöni Täg - e betzli uni und abi isch es gange im Appezöllerland!

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  • Weil nur vier Bergfreundinnen das sonnige Winterwetter im Schnee geniessen wollten, fuhren wir mit dem Auto nach Sattel. Nach einer kurzen Gondelfahrt stärkten wir uns im Rest. Engelstock mit einem Kaffee. Nun wanderten wir gemütliche um den Engelstock und genossen die herrliche Sicht auf die verschiedenen Gipfeln. Der Schnee war super zum Laufen und in kurzer Zeit erreichten wir unser Ziel Herrenboden. Hier wurde nun gegessen, auch die berühmte Cremeschnitte durfte nicht fehlen. Mit vollem Magen verflogen auch die Ängste und alle marschierten nun tapfer über die Hängebrücke der Bergstation zu. Alle waren sich einig: die Daheimgebliebenen haben etwas verpasst.

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  • Noch am Schatten starten wir unsere Tour Richtung Beichle. Das Wetter zeigt sich von der schönsten Seite. An der Sonne wird es schnell warm und die ersten wechseln schon auf Kurzarm, Frühlingsskitour im Februar. Abfahrt im Sulz, keine Minute zu früh, aber auch nicht zu spät, denn wir sinken noch nicht tief ein. Zweiter Aufstieg nun zur Gsteigegg, es sind nur gut 300 Höhenmeter, aber der Schweiss läuft in Bächen runter, zum Glück geht's manchmal durch den Wald. Die Abfahrt ist dann auf der Nordseite und da hat es super Pulver.
    So abwechslungsreich kann das Entlebuch sein.

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  • Wir starten in der Kälte, die Schneeschuhe knirschen auf dem harten, spröden Schnee.
    Die Frische weckt uns so richtig auf. Wir sind im Eigenthal. Unsere Spur, etwas Abseits von der "Rägeflüeli Autobahn", gemütlich und träumend. Eine kurze Rast, dem Morgenlied dieses witzigen Vogels zu lauschen und die Jacke zu verstauen. Es ist traumhaft, wie die zarten Sonnenstrahlen uns begrüssen.
    Auf der Höhe vom magischen Punkt 1441 (Ausläufer vom Studberg) können wir das ruhige, sanfte Gebiet vom Oberpfifferswald in uns aufnehmen. Der Schnee ist weich und hart, manchmal tragend, manchmal stapfend. So geht es Richtung Ochs, ein etwas ruhiger Zeitgenoss.
    Herrlich diese Aussicht, ein Vergnügen, das wir uns 8 Lebenskünstler so richtig gönnen. Der Abstieg, fast ein purzeln, im weichen, nassen Weiss.
    Erfüllt verlassen wir das im Sonnenlicht glänzende Eigenthal, wo in zwischen alle Parklätze voll sind. Ein Dank an die Schönheit.

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  • Klar, dass an diesem wunderschönen Wochenende alle auf Skitouren wollten. Fabelhafte und sichere Verhältnisse waren angesagt. Die Bannalper Schonegg meisterten wir mit Leichtigkeit unter scharfer Beobachtung der Steinböcke, welche sich an den steilen Hängen in der Morgensonne aufwärmten. Nach einer kurzen Pause, dann die wunderschöne Nordabfahrt im z.T. noch unverfahrenen Pulverschnee. Auf Gitschenen kamen wir zum ersehnten Kaffeehalt. Ein landschaftlich abwechslungsreicher Aufstieg, mit Loch im Berg, liess die paaaaar Spitzkehren schon fast vergessen. Unter frühlingshaften Verhältnissen, erreichte die 15-köpfige Gruppe wieder den Ausgangspunkt in Oberrickenbach. Hüäru güät gsi

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  • Landschaftlich grandiose Tour durch das wilde Brunnital. Sonnenschein pur. Total aufgestellte Montagsgruppe. Schnee vom feinsten. Aussicht überwältigend. Erholung und Ruhe nach dem Sonntagsrummel sichergestellt....es war einfach stimmig in allen belangen.

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  • Das war mal wieder ein Tag! Kein Wölklein am Himmel, im Tal zwitscherten die Vögel, in den USA Trump (Chabis), der Bericht soll ja nicht zu poetisch werden! Kurz gesagt: einfach der Hammer!
    Das erste Bähnli seilte uns auf die Bannalp wo wir uns schon bald mit den Schneeschuhen Richtung Bannalper Schonegg begaben. Infolge eines zünftigen Gleitschneerutsches mussten wir zu Beginn die Route etwas ändern, was aber problemlos möglich war. Nun stiegen wir gemächlich durch Tälchen, über kleine Hügel bis zum Steilaufschwung zur Schonegg. Dank einer guten, alten Spur (wahrscheinlich von den BLern, die am letzten Sonntag die Bannalper-Rundtour gemacht haben) erreichten wir das erste Ziel ohne grosse Mühe. Nun folgten wir dem Weg über den Grat, bestaunten die riesigen Wächten und die Bergwelt, und schwups... waren wir auf dem Gipfel. Bei einer gemütlichen Rast unterhalb des Gipfelaufschwungs nahmen wir dann das wohlverdiente Znüni zu uns und suchten nach den berühmten und einmaligen Bannalp-Schonegg-Schnecken. Leider fanden wir keine (die sind wohl im Winterschlaf)! Für den Abstieg nahmen wir uns die Nordhänge vor und fanden noch viel, viel Pulverschnee und unverspurte Landschaft. Es war ein Genuss! Eine Tranksame im Urnerstaffel stärkte uns für die Heimfahrt. Drei BLer und eine BLerin dürfen auf einen schönen Bergtag zurückblicken.

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  • März
    Eine Spur legen in die frisch verzuckerte Berglandschaft, Steinböcke und ein Schneehuhn Paar beobachten und tolles Gleiten durch den Pulver bei der Abfahrt, lies uns die umgeplante Skitour auf den Chaiserstuel zum unvergesslichen, tollen Erlebnis werden. Erst recht, wenn man als erste auf dem Gipfel und den unverfahrenen Gipfelhang geniessen kann.
    Herzlichen Dank Christian für die schöne Tour!
    Sybille und Rita


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  • Nur zu dritt hüpften wir am Samstag in Rainers vollgepackten Mini, um unsere Freeridekünste am Berg zu trainieren. Am Vortag hatte es viel Wind und nur wenig Schnee gegeben, entsprechend nüchtern beschrieb Rainer morgens die Chancen auf Pulverschnee im geplanten Gebiet vom Gemsstock. Wir liessen uns davon nicht einschüchtern und wurden mit herrlichen Abfahrten in unverspurtem Powder am Haldigrat belohnt. Rainer hatte wieder einmal einen genialen Riecher bewiesen und bretterte so elegant durch die Tannen, dass es ein wahres Bild für die Götter war!
    Nach so viel Abfahrtsspass wurde dann sogar noch der Aufstieg auf den Brisen in Angriff genommen. Der Berg mit seinen an diesem Tag unberührten Hänge für uns alleine, ein Erlebnis durch und durch. Erst bei Sonnenuntergang schulterten wir die Skis und spazierten - vorbei an ersten Krokussen - nach Maria Rickenbach zurück. Den perfekten Tiefschneetag liessen wir bei Most und leckerem Kuchen so gemütlich ausklingen, dass wir beinahe die letzte Bahn ins Tal verpasst hätten. Ein grosses Merci an den "Powder-Schnüffler" aka Rainer!


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  • 7 Bergfreunde trafen sich in Luzern und Fahren gemeinsam über die Ibergeregg zum Ausgangspunkt. Über Oberwandli-Richtershüttli ging es Richtung Laucherenstöckli. Peter gab noch einige Tips zu Spitzkehren und wie man eine Spur anlegt. Auf dem Stöckli angekommen machten wir uns zur Abfahrt bereit, im Schatten haben wir auch noch etwas Pulver gefunden. Nach kurzen weichen Schwüngen, wurden bereits wieder die Felle montiert , für den Aufstieg auf den neben Gipfel vom Lauchernstöckli. Nach gemütlicher Pause auf dem Gipfel, gings wieder auf Pulver suche. Auf der Ibergeregg stärkten wir uns noch im Restaurant. Anschließend gings mit schönen eindrücken wieder Heimwärts.

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  • Eine kleine Wanderung am Aschenmittwoch ist gerade das Richtige um den Fasnachtskater zu verarbeiten. So fuhren sieben Bergfreundinnen nach Sarnen und wanderten dem See entlang nach Sachseln. Beim Campingplatz bestaunten wir den Stein, der die Wasserhöhe vom Unwetter 2005 angibt. Unglaublich!! Leider waren die Frühlingsblumen noch nicht erwacht und so liefen wir mit zügigem Schritt unserem Ziel entgegen.
    an diesem wunderschönen Wochenende war die Passstrasse zum Sustenpass gefühlt fast bis in die Bäsebeiz gefüllt. Fabelhafte, warme und sichere Verhältnisse waren angesagt. Den Aufstieg meisterten alle fabulös, kurz mussten Harscheisen montiert werden und schon weiter ginge in der prallen Sonne. Nach einem wunderschönen Gipfelaufstieg, welcher in gutem Trittschnee und über wenig Fels zum massiven Bächenstock-Gipfelkreuz führte, konnte eine herrliche Weitsicht im T-Shirt genossen werden. Sulzabfahrt und ein kurzer Gegenanstieg zur Sewenhütte und eine weitere Sulzabfahrt führten zurück zum Auto. Geschafft von der Sonne, der Hitze kehrte die 6er Gruppe in der Bäsäbeiz ein.
    ä schenä tag isches xi, warm, sulzig und landschaftlich ein Traum, das schöne Meiental.

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  • Der Telemarkspruch "die Zeit ist viel zu kurz für beste Bindungen" ergänzt mit Priis, wurde an diesem Tag bis zum Sonnenuntergang voll ausgekostet. Obwohl die Oberschenkel schon nach wenigen Stunden brannten, einige kamen anschliessend sogar zu spät zu ihren Verabredungen, aber mit einem breiten Smile im Gesicht.
    Begeistert von neuen Bewegungen im Schnee war für Alle eine tolle Erfahrung, auch der Unterschied von fersenfrei und bindungsfrei, das zum Glück nur mit Sachschaden, endete.
    Es war ein gelungener Tag mit "durchschlagendem Erfolg", der nach Wiederholung schreit.

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  • April
    Auch dieses Jahr mussten wir wegen der gesperrten Meientalstrasse sowie Lawinengefahr ausweichen. Diesmal sind die Würfel aufs Bisisthal gefallen. Wir starteten bei klarem Wetter und über einen halben Meter Neuschnee. Durch die warmen Temperaturen vom Vortag hat sich die Lawinensituation völlig entspannt. So konnten wir bis auf den Gross Glatten bei leichten Fön hochsteigen. Bei schönsten Wetter bewunderten wir die imposante Fönwalze an der benachbarten Claridenkette.
    Die Abfahrt war gut bis passabel im oberen, im unteren Teil im Nassschnee war es eine Tortur für die Kreuzbänder. Es gab auch ab und zu hübsche, in den Schnee geformte Varianten von Badewannen .
    Zum Ausklingen beim wohlverdienten Most mussten wir uns tüchtig durchräuchern lassen im Restaurant Höhlgrotte, da alle anderen rauchfreien Beizen geschlossen waren. E chlii schtinke muess es halt...

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  • Die Schnee- und Wetterverhältnisse führten dazu, dass wir statt ins Berner Oberland ins Prättigau gereist sind. Und wir hatten Glück. Schon am Samstag bei der Tour von St. Antönien via Spitzenbühl nach Partnun genossen wir herrliche Frühlingsverhältnisse mit einer feinen Sulzabfahrt. Das Alpenrösli in Partnun bot uns dann eine gemütliche Unterkunft. Am zweiten Tag gings auf die Sulzfluh. Von unten glaubt man zwar kaum, dass man mit den Skiern auf diesen eindrücklichen Felsriegel gelangt – doch mit einer kurzen Tragpassage zum Gemschtobel schafften wir das prima. Die Mittagssonne zauberte nochmals herrliche Abfahrtsverhältnisse, so dass die einen dann gar noch eine Zusatztour wieder auf Spitzenbühl anhängten. Schön wars im Bündnerland.

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  • Bei bedecktem Himmel fuhren 5 Bergfreundinnen mit einem Extra-Bus nach Hergiswil. Nun wanderten wir Richtung Luzern. Aber oje! Nicht nur die Bahn war ausser Betrieb, auch versperrten uns mehrere Baustellen den Weg. So erreichten wir auf Zusatzschlaufen Horw, wo wir im Rest. Eule einen Zwischenhalt machten. Trotz dem ungewohnten Weg, stiegen alle zufrieden in den Bus heimwärts.
    Frühmorgens bei der MFK begann die „Ostertouren“ geleitet vom Dreamteam Gregi, Irene und Karin.
    In der Raststätte Glarnerland bekamen wir die ersten Infos. Ab Urnerboden gondelten wir mit der
    kleinen Seilbahn gemütlich auf den Fisetengrat. Via den Fisetenpass ging es über das imposante Rund
    Loch auf den Gemsfairenstock. Der Gipfel war bereits von vielen andern Tourengängern belegt. Auch
    unsere 14er Gruppe fand noch ein Sitzplatz mit Aussicht. Die kurze Abfahrt brachte uns zur seit 2014
    neu renovierten Clariden Hütte. Wir hatten das Glück, dass wir in 3er Zimmern schlafen durften. Am
    Samstag ging es mit traumhaftem Sonnenaufgang im Rücken und Vollmond in Laufrichtung auf den
    Clariden. Der Wind blies ins Gesicht, mal stärker und wieder sanfter. Auf dem Gipfel blies er so stark,
    dass die Aussicht und das 360 Grad Panorama nur kurz genossen wurde. Auf dem Clariden-Hüfifirn
    landeten und starteten Helikopter und Flugzeuge. Wir waren froh, dass wir nach der Planurahütte im
    Hinter Stäfeli wieder Natur pur und Ruhe fanden. Ab Chuestäfeli fellten wir nochmals an bis zum
    Ochsenstock. Mit wenigen Schwüngen ging es zur Fridolinshütte runter. Am Ostersonntag war der
    höchste Gipfel der Glarner Alpen, der Tödi unser Ziel. Es wird angenommen, dass der Name vom
    schweizerdeutschen «d’Ödi» (die Öde – unbewohntes, einer Wüste gleichendes Gebiet) herstammt
    und im Laufe der Zeit zu Tödi wurde – Quelle Wikipedia. Der Wind und Böen begleiteten uns. Dank
    dem 3er Leitungsteam waren wir in zwei Stärkeklassen unterwegs, optimal betreut, teils sogar 1:1.
    Wieder war ein gewaltiges Farbenspektakel der aufgehenden Sonne am Himmel zu bestaunen. Dank
    dem vielen Schnee konnte der Gletscherabbruch mit den Ski begangen werden. Irene hat mit dem
    Pickel ein tolles Trassee in den teils sehr harten Schnee geschlagen, merci vielmals. Die Aussicht auf
    dem Tödi war grandios. Berge soweit das Auge reicht. Bei der Abfahrt konnten wir der Rega
    zuschauen, wie sie auf dem Gletscher landete und einen Patient aufnahm und nach kurzer Zeit mit
    ihm Richtung Spital flog. In der Nacht wurde der Zipfelföhn (Zitat Gabi, Hüttenwartin Fridolinshütte)
    so intensiv, dass die geplante Tour für den Montag via Tüfelsjoch zurück zum Urnerboden nicht
    durchgeführt werden konnte. So fuhren alle direkt ab der Hütte ins Tal. Bereits am Morgen war der
    Schnee extrem weich und anstrengend. Die letzten Kilometer wurden die Ski’s aufgebunden und zu
    Fuss marschiert. Es war Frühling im Tal. In Tierfehd warteten bereits die drei Autofahrer Gregi, Mc
    und Philippe. Sie haben die Autos im Urnerboden abgeholt. Ein grosse Merci an Karin Irene & Gregi
    für die gut organisierte Ostertour 2019. Es schreit nach einer Wiederholung im 2020! Noch nicht
    erwähnt und auch mit dabei waren Beat, Jörg, Christian, Markus, Rainer, Nicole, Pascal, Rita und
    Hansueli.
    Mai
    Fünf Bergfreundinnen und ein Gast genossen das warme Frühlingswetter und fuhren nach Eschenbach. Nun wanderten wir via Höndle, Unterutigen nach Inwil. Alle bewunderten die blühenden Wiesen und Obstbäumen und erfreuten sich der schneebedeckten Bergkette. Nach dem obligaten Kaffeehalt ging unsere Wanderung weiter via Schachen nach Waldibrücke. Kurz vor dem Schachenhof erblickten wir auf einer Weide eine Kuh, welche ganz unnatürlich lag. Nach dem Kontaktieren des Bauern, wussten wir, dass das Tier gestorben war. Hatte wohl zu gierig das frische Gras gefressen. Trotz diesem unschönen Anblick hatten wir einen wunderschönen Nachmittag.
    Genau auf Auffahrt ist das stabile Hoch angekündigt und so starteten am Donnerstag 9 Schneesport-Leiter vorfreudig zur traditionellen Abschlusstour.
    Vom Touristen Rummel auf dem Jungfraujoch noch etwas abgeschreckt geniessen wir aber schon bald die Ruhe in dieser grandiosen Gletscherwelt. Wir gehen es heute noch langsam an und erreichen so über die Grünhornlücke am Nachmittag die Finsteraarhornhütte. Dort bestaunen wir die einmalige Aussicht und gönnen uns ein kühles Bier.
    Am nächsten Morgen geht es hoch zum Hugisattel und von dort klettern wir in 3 Seilschaften den langen Grat zum Finsteraarhorn hoch. Bei absoluten Traumbedingungen bleiben wir lange oben und genießen die Aussicht über fast die ganzen Alpen. Die Speed-Fraktion kann es sich nicht verkneifen danach gleich noch das Agassizhorn anzuhängen. Und so treffen wir am frühen Nachmittag alle wieder auf der Sonnenterrasse der Hütte ein um auf diesen tollen Tag anzustossen.
    Am letzten Tag steigen wir auf das Galmihorn und geniessen eine tolle Sulzschneeabfahrt ins Goms. Danks Karins Bruder der uns fast an der Schneegrenze mit dem Bus abholt bleibt uns der lange Fussmarsch ins Tal erspart und so sitzen wir bereits Mittags in Oberwald bei einer Pizza und haben alle dieses unverkennbare Grinsen im Gesicht ...es hat einfach riesig Spass gemacht!

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  • Juni
    Bei sonnigem, heissem Wetter wanderten wir 4 Bergfreundinnen von Küssnacht zum Alpenhof, über den Chestenenweg nach Rothof, Breitfeld und dem See entlang zurück zum Bahnhof. Wir hatten nicht nur einen schönen Nachmittag, auch eine Vorahnung vom Sommer.
    Sa: Enfer doux 6a am Gletschern Sporn und am So: Conquest of Paradise 6a+ am Hannibal Turm geklettert!
    Dabei verwendeten wir (als einzige im Gebiet!) die Skier für den Zu- und Abstieg und wurden dafür sehr beneidet! Perfekte Routen in ebensolchem Granit und alles im T-shirt. Nach dem abseilen und umrüsten in wenigen Minuten beim kühlen ....!

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  • Kenner wissen es schon lange: Wenn der Willy eine Tour ausschreibt, dann gibt es was knackiges. So war es auch dieses Wochenende wieder einmal. Heutschi und Betzgi treffen sich mit Willy am Samstag Morgen und gemeinsam fahren wir bis zum Sustenbrüggli. Von dort geht es gemütlich zur Sustlihütte hoch wo wir noch ein Kafi geniessen. Dann steigen wir über die noch grossen Schneefelder hoch zum Grassenjoch. Von dort geht es dann in angeregter Kletterei und bei bestem Fels über die Grassensüdwand direkt zum Gipfel. Ein kurzer Abstieg über den Firnalplifirn und wir erreichen am frühen Nachmittag bereits unser heutiges Ziel, das schön gelegene Grassenbiwak.
    Sogar hier oben ist die grosse Hitze bereits vorgedrungen und leider findet sich nur Rotwein und kein kühles Bier im Keller. Nicht ganz saisongerecht gibt es halt eine Art Glühwein für die durstigen Kehlen. Am nächsten Morgen geht es bei Sonnenaufgang zum Stössensattel und dort steigen wir dann in den Grassengrat ein. Die Kletterei ist nicht besonders schwierig aber dieser Grat hat es trotzdem ganz schön in sich: er ist sehr lang! Bei meist gutem Fels geht es rauf und runter über all die kleinen Erhebungen. Willy ermahnt uns immer mal wieder, dass wir zügig vorwärts gehen sollen. Nach langen 6 1/2 Stunden im Grat seilen wir am Grassenpass ab und haben das Ende des Grates erreicht. Es folgt noch ein Abstieg über Schneefelder, Bergwiesen, durch hüfthohe Alpenrosen und wilde Bergbäche querend - Action bis zum Schluss ist angesagt.
    Nach 11 Stunden auf den Beinen geniessen wir in der Besenbeiz unser verdientes Bier. Als Willy noch einmal die Tourenbeschreibung genau studiert ist er dann doch auch der Meinung dass wir nicht ganz so langsam waren. Vielen Dank Willy für die grossartige Tour. Wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei.

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  • Juli
    Bei Sommerwetter trafen sich 6 Bergfreundinnen am Bahnhof Luzern und fuhren nach Oberrüti. Unsere Wanderung führte uns zuerst über offenes Gelände zum Eglezenwald und weiter auf dem Skulpturenweg nach Dietwil. Leider waren die Holzfiguren von Wind und Wetter gezeichnet und wir brauchten etwas Fantasie, sie zu erkennen. Obwohl die Fernsicht schlecht war und die Bergen verdeckt, erlebten wir einen schönen Nachmittag.
    Diechterhorn - die 3389m ü. M. gelegene Erhebung der Urner Alpen, die sich im Kanton Bern befindet. Zum Glück hast du keine Beine, du Berg und bleibst da, wo wir dich hoffentlich bald wieder sehen und ganz besteigen dürfen!
    „Tour ausgebucht“ und wir sind dabei! Zu 10. reisen wir per Zug und Postauto über Meiringen bis Handegg/Kunzentännlein an der Grimselpassstrasse. Dank Mayas zügigem Schritt, verhallen die Motorengeräusche der Töfffahrer bald. Sonne und Wolken wechseln sich beim Hüttenzustieg ab, wobei die Sonne (noch!) klar die Überhand hat. Der türkisgrüne Gelmersee lädt zum Bade, das sehen zumindest Paddy und Susanne so und geniessen die herrliche Abkühlung. Noch vor 15 Uhr erreichen wir zu Kaffee und Kuchen die sympathisch geführte Gelmerhütte (2412m ü. M). Wir beziehen unseren 12er Schlag und warten auf die später anreisende Karin (schliesslich muss der Laden samstags offen sein) und Bea. Ob sie es wohl schaffen trocken aufzusteigen? Mittlerweile hat sich der Himmel verdunkelt und Gewitter ziehen auf. Das Rekognoszieren durch die Tourenleiterinnen Maya und Irene fällt dementsprechend nass und kurz aus. Die Hütte füllt sich zunehmend mit verregnet oder trocken eintreffenden Wanderern. Zu Letzteren gehören auch Bea und Karin. Das BL-Dutzend ist komplett! Gegen zehn Steinböcke mit ihren eindrücklichen Kämpfen (oder sind es nur Spielereien?) direkt hinter der Hütte, verkürzen das Warten aufs Essen. Wie üblich wird um 18.30 Uhr das Znacht serviert: Die Portionen äusserst grosszügig, das Dessert mit frischen Nektarinen zubereitet. Einfach toll gemacht von der Küchencrew!
    Wir wissen, der Wetterbericht für den morgigen Tag verheisst Regen. Die Frage ist bloss, wird dieser von Gewittern begleitet und wenn ja, wo, wie heftig, wie lange und wie oft? Es bleibt den Damen Tourenleiterinnen nichts anderes übrig, als „vorewägg“ zu entscheiden.
    Tagwache um 5 Uhr. Am Frühstückstisch sitzend, hören wir Donnergrollen und sehen die ersten Tropfen an die Scheiben peitschen. Entsprechend verzögert sich der Abmarsch, weil erneut die Wetter-Apps konsultiert werden müssen und wir die Schauer vorüberziehen lassen. Schliesslich brechen wir um 6:15 Uhr auf mit dem Wissen, dass wir jederzeit mit der Umkehr rechnen müssen. Und so kommt es denn auch: Das auf 7 Uhr angekündigte Gewitter erfasst uns auf dem Schneefeld, auf ca. 2700 m ü. M. Wenige Sekunden genügen, wir sind nass und die Temperatur sinkt markant. Da weitere Gewitter angekündigt sind, fällt der Entscheid zur Umkehr relativ rasch. Mit Regenhosen, Ponchos oder Schirm „verkleidet“ machen wir uns etwas wehmütig, jedoch guter Laune und dankbar, dass das Gewitter rasch weiter zieht, auf den Rückweg. Auch die anderen Gruppen, die am Aufstieg sind, brechen die Tour ab. An diesem Sonntag, 7.7.19 wird es wohl keinen Gipfelbucheintrag geben.
    Zurück in der Hütte packen wir unsere deponierten Sachen und ziehen talwärts Richtung Gelmerbahn. Für Philippe und Irene gibt‘s freudiges Schneefeldrutschen. Mittlerweile glitzert der türkisblaue See erneut gluschtig in der Sonne und dieses Mal zählen wir bereits vier Badefreudige, die für eine Erfrischung zu haben sind. Lis und Karin sind zu den gestrigen Schwimmfreudigen dazu gestossen. Renata zeigt sich immerhin zögerlich, Bea, Urs, Philipp, Irene und Maya hingegen klares Desinteresse. Bruno und Rita sind zumindest optimistisch und tauschen die Regen- mit der kurzen Hose. Nach einer seeeehr stotzigen Talfahrt mit der Gelmerbahn ist der Weg zum Restaurant nicht mehr weit. Wir geniessen Kaffee in verschiedenen Varianten und beraten die weiteren Möglichkeiten, die der noch immer junge Tag bieten könnte. Die Entscheidung fällt plötzlich einfach, als erneut Regen aufzieht: Wir sagen Karin, die über den Grimsel ins Goms fährt, „Adieu“ und steigen noch vor dem Mittag ins Postauto Richtung Meiringen.
    Trotz Wetterpech: es waren zwei prächtige Tage mit tollen Menschen in einer wunderbaren Umgebung. Vielen Dank allen Teilnehmenden und besonders an Maya, Irene und Karin für die Tourenleitung.

    Mit dabei waren Maya, Irene, Urs , Karin, Bea, Lis, Renata, Philipp, Rita, Bruno, Paddy, Susanne
    August
    Das Regenwetter verhinderte die Wanderung im Eigental. So wanderten 4 Bergfreundinnen der Reuss entlang bis zum St. Karli, nun verliessen wir den Fluss und gingen hoch zum Hirschpark und weiter zum Maihof. Im Kaffee Sowieso erwartete uns der verdiente Halt mit Kaffee und Kuchen. Danach zog es uns wieder ans Wasser und wir liefen dem See entlang zurück zum Ausgangspunkt. Alle meinten: Der Regen war nicht so schlimm und die frische Luft tat gut.
    Nach 640 Höhenmeter sitzen wir am Schönenboden auf das Bänkli und schauen Richtung Osten, und keine zwei Minuten später erscheint auch schon die Sonne hinter der Rigi. Ein herrliches Bild zum Frühstück. Und die Sonne begleitet uns auch für den Rest der Tour. Diese führt uns als nächste Etape zur Steinbock-Hütte, dort hat es das WC mit der tollsten Aussicht. Aber natürlich hat man die auch von der kleinen Terrasse aus. Über das steile Hängifeld wärmt die Sonne schon sehr. Auf der Rosegg angekommen begutachten wir die Esel-Ostwand. Von diesem Anblick beeindruckt, haben wir Respekt aber keine Angst. Und so klettern wir, am Schluss über die Abschrankung, auf den Esel hoch. Wo wir von den Seilbahntouristen mit Applaus empfangen werden.
    Vier BL-Frauen aus Luzern mit dem Tourenleiter und ein Teilnehmer aus Chur trafen sich am Samstagvormittag um 08:00 Uhr bei der Brambrüeschbahn. Leider musste uns ein BL-Frau infolge Hexenschuss dort bereits wieder verlassen und den Heimweg antreten. Die verbliebene Fünfergruppe liess sich nun mit der Bahn hinauf zum Bambrüesch chauffieren. Bei leicht bedecktem Himmel ging's nun zu Fuss los über die Spundisköpfe mit einer super Aussicht auf das Rheintal und den Calanda bis zum Furggabüel wo wir Mittagsrast hielten. Vorbei am Wegweiser zur Bomber Lady Patricia (was das wohl ist? Google wusste Bescheid: Ein US-Bomber mit diesem Namen stürzte 1944 in diesem Gebiet ab, die Besatzung konnte sich mit dem Fallschirm retten) und über den Dreibündenstein gelangten wir über die Alp di Plaun (riesig gross) zum Fuss des Fulhorns. Über Fulbergegg gelangten wir nun steil zum Fulhorn (2528), unserem heutigen Gipfel. Nach dem obligaten Gipfelfoto stiegen wir über Fulberg wieder hinunter zur Alp di Plaun und von dort steil durch Heidelbeeren (mmh) zur Bergstation der Rodelbahn Pradaschier. Nach eine kühlen Trunk stürzten wir uns in Abenteuer und sausten mit den Rodeln hinunter nach Churwalden. Bis zum Waldhotel im Jugendstil (unserem Übernachtungsort) mussten wir jetzt noch ein paar Höhenmeter zurücklegen, aber das nahmen wir sportlich. Nach einem feinen Apéro und einem stärkenden Z'Nacht war schon bald Nachtruhe.
    Am Sonntag begann die Tour mit dem Abstieg nach Churwalden. Bei der Kirche begann dann aber der Aufstieg, zuerst sehr gemütlich über Waldstrassen bis nach Innerberg. Eigentlich wollten wir "freehikend" auf's Parpaner Schwarzhorn steigen, was wir dann nach 200 Höhenmetern im bis zu 30° steilen Gelände bei Chötzenberg aufgeben mussten. Anstatt hinter dem Malakoff wanderten wir nun vor dem Malakoff (die Namensgebung ist sehr geheimnisvoll - siehe Google) zum Churer Joch. Die Mittagspause tat uns gut, hatten wir für den Gürgaletsch doch noch gute 400 Höhenmeter vor uns und bereits 1000 hinter uns. Über das Tälli gelangten wir dann zum Stelli und zum Gürgaletsch (2441) mit einem herrlichen Blick hinunter nach Chur. Frisch gestärkt mit dem Spezialtränkli von Siben Brünnen wagten wir uns an die nächste Herausforderung im Freehiking. Entlang dem Skilift, der bis fast unter Gipfel führt, stiegen wir durch Alpenrosenfelder steil hinunter zur Alp Falur und von dort wieder über normale Wanderweg bis nach Tschiertschen. Wir stärkten uns mit Most und Bier, bestiegen dann das Postauto, welches uns sicher nach Chur hinunter führte. Mit dem Auto gings dann wieder zurück in die Innerschweiz.
    Wir erlebten zwei wunderschöne, anspruchsvolle Wandertage im Bündnerland in guter Gesellschaft und lassen alle heute Montag die Beine etwas baumeln.

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  • September
    Aufgrund der instabilen Wetterlage mussten wir unser heutiges Tourenziel anpassen. Anstelle des geplanten Trotzigplangstock wurde der Bubichopf Westgrat geklettert. Nichts desto «trotz» eine sehr gelungene Alternative.

    Sobald alle den Bahnhof Rothenburg gefunden hatten, ging es Los Richtung Solothurn. Von der Talstation der Weissensteinbahn starteten wir unsere Tour. Nach dem Üben am Bubichopf Westgrat wollten wir es noch an der Bubichopfplatte wissen. Dies bis der Platzregen kam und uns in Richtung Restaurant verschieben liess. Danke für den tollen Tag mit der sehr interessant zusammengesetzten Gruppe: egal ob jung oder mittelalterlich, Ottiger oder Powerfrau, BL-Mitglied oder nicht? Alle waren Willkommen und es harmonierte bestens ?

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  • Bei herrlichem Herbstwetter fuhren 6 Bergfreundinnen nach Rothenburg. Nun hiess es erst einmal Treppen runter zum Rotbach und nun dem Wasser folgend Richtung Waldibrücke. Das Ziel wurde dem Namen gerecht, mussten wir doch immer wieder ein Brücklein überqueren und auch hiess es ab und zu Treppen hoch und runter. Bei angenehmer Temperatur war dies aber kein Problem. Erst auf der letzten Wegstrecke kamen wir ins schwitzen, sodass im Restaurant ein kühles Eiskaffee dem warmen Kaffee vorgezogen wurde. Alle genossen diesen Nachmittag.
    "Das Sonnenland Ticino das reimt so schön auf vino, und unter seiner Sonne da wächst des Zechers Wonne"... dieses schöne Lied, das Johann Baptist Hilber (1891 - 1973) für den Tessinerausflug des Pauluschors Luzern komponierte und dichtete passte wunderschön zu unserer Alternativwanderung. Im Norden regnete am frühen Morgen in Strömen und in Bellinzona angekommen fielen nur noch ein paar müde Regentropfen. Beim Start in Clara war der Regenschirm noch wichtig, aber schon eine halbe Stunde machten sich blaue Störungen bemerkbar und das Regenzeug konnte definitiv im Rucksack verstaut werden. Dass unsere Wanderung trotz fehlender Zwärgli trotzdem jubiläumswürdig war, zeigte sich beim Monastero di Sta. Maria. Hans Ulrich outete sich als vor einer Woche 70-jährig geworden und kurze Zeit wohnten wir einer heiligen Messe bei, was ja vor 70 Jahren bei BL-Touren der Normalfall war. Nach diesem Klosterintermezzo stiegen wir nun aber zügig hinauf zu den Monti di Maruso auf 1'200 m, wo wir bei Sonne das Mittagessen genossen. Nach ausgiebiger Rast wanderten wir über schöne Matten, an herausgeputzten oder auch verfallenen Rusticos vorbei Richtung, Censo und Tea. Die alten und zum Teil riesigen Kastanienbäume beeindruckten und gewaltig. Nach Moncrino ging es nun stetig bergab, wir überquerten den Riale di Censo und guckten vorwitzig über die ausgewaschenen Felsen in die Leventina hinunter. In Claro angekommen gab es (immer noch bei schönem Wetter) einen Abschlusstrunk, bevor uns der Bus und die Bahn wieder heil in die regenverhangene Zentralschweiz brachten.

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