2022
Januar
Schöne, kurzweilige Tour bei besten Bedingungen auf den Arnihaaggen. Im unteren Teil mussten wir bei 2 Bachquerungen kurz die Skier tragen. Das gleiche im Gipfelbereich mal für ca. 20 m im Aufstieg und zuoberst wieder bei der Abfahrt. Ansonsten noch guter Presspulver und unverspurte Hänge à discretion gefunden!

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  • Februar
    Bei sehr wenig Schnee, dafür mit Eis starteten wir auf der Seebodenalp. Ab Rigi Staffel befanden wir uns dann vorwiegend in der Sonne. Nach der frühlingshaften Abfahrt vom Kulm gelangten wir via Dosse und Scheidegg geradewegs zum Après Ski ins Burggeist! Anschliessend genossen wir nochmals eine überraschend tolle Abfahrt zur Ober Gschwend, wo uns der Bus pünktlich einsammelte und eine Stunde später konnten wir die Tour bei unseren Autos beenden.

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  • Am Samstag den 19.02.2022 reisten wir mit etwas gemischten Gefühlen nach Andermatt, da die Wettervorhersage nicht gerade rosig war,
    (starker Wind, Regen und Schnee).
    In Andermatt bestiegen wir dann den Zug Richtung Sedrun. Dort wartete Samuel auf uns, lud Ski`s und Gepäck ein, weiter ging es
    zur Seilbahn und hoch auf den Stavel Sut il Tgom.
    Nun wurden die Ski`s angeschnallt und im Nebel und leichtem Schneefall zogen wir los zum Piz Màler.
    Das Wetter meinte es dann doch plötzlich gut mit uns und die Sonne zeigte sich mit Ihrem schönen Gesicht und vertrieb den Nebel und die Wolken,
    was die motivierte Gruppe sehr freute.
    Zwei etwas steile und gefrorene Passagen, mit Harscheisen gut gemeistert, ging es weiter den langen Rücken entlang in wunderschönen Berglandschaft.
    Die Gratkraxlerei nahmen wir konzentriert in Angriff und stiegen so hoch zum Gipfel. Dort oben genossen wir ein Wetterspektakel und unser Picknick.
    Gut gestärkt ging es zum Abstieg, welcher auch sehr vorsichtig und durch die gute Betreuung der beteiligten Männer für uns Frauen
    ein Erlebnis war.
    Die Skis an den Füssen ging es nun zur Abfahrt, welche mit Pulver, teilweise hartem Untergrund zum Tal führte, welcher dann mit spektakulärem Sträucher-
    Hickhack zum ungemütlichen Bruchharsch wechselte und in Selva endete.

    Weiter ging es nach Rabius, wo dann Samuel mit zwei Autos wartete. Wir fuhren zur Unterkunft Usteria im Val Sumvitg.
    Dort angekommen ging es geschäftig zu und her, Zimmerbezug ect..
    Bald wurde zum Essen gerufen und wir konnten Durst und Hunger stillen, die einen mehr , die anderen weniger.
    Der Abend verlief heiter-lustig wurde von den einen mit Brändi-Dog und von den Anderen mit Gesprächen und Gesang abgerundet.
    Um Mitternacht war dann Hüttenruhe.

    Der nächste Tag zeigte sich wieder erwartet mit blauem Himmel und Sonnenschein.
    Samuel hat mit uns am Vorabend beschlossen auf den Piz Muraun Pign zu gehen.
    Gut gestärkt zogen wir nach einem kurzen Autoritt los via Alp Nausgel Dado auf den Garvera-Grat wo wir eine längere Pause einlegten und wieder
    ein herrliches Panorama genossen.
    Weiter über den Grat zogen wir immer näher zum Piz Muraun Pign.
    Die Herren überschritten den Piz, die Frauen umrundeten ihn mit Samuel - bei der Lücke trafen wir uns wieder.
    Wieder wurde abgefellt und die tollen Hänge mit fast frischem Pulver genossen. Eine weitere Rast, gemütlich an der Sonne, liess uns Ausruhen und unser
    Picknick geniessen , bis es weiter ging mit Höhenmeter vernichten.
    Im Tenigerbad war es dann vorbei mit Skifahren, wir luden alles ins Auto, in Surrein wurde bei Bier, Kaffe und Most diese zwei herrlichen Tage abgeschlossen.
    Die Heimfahrt führte via Rabius nach Andermatt wo wir wieder in unsere Auto stiegen, alle mit zufriedenen Gesichter reifelten zurück nach Luzern.

    Samuel , herzlichen Dank für die zwei wunderschönen Tage mit vielen schönen und erlebnisreichen Momente.
    Charlotte
    Teilnehmer: Hampi, Jöggu, Pädy, Susanna, Nicole, Beat, Knut und Charlotte


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  • März
    Fünf Bergfreunde treffen pünktlich um 6:10 Uhr beim Bahnhof Horw ein, der sechste trifft nach verpasstem Suchanruf um 06:15 Uhr ein und schreibt nun den Bericht.
    Das Tourenziel wurde aufgrund des wenigen Schnee ins herrlich kalte Meiental in Richtung Bärenzänd verlegt. Die Bedingungen könnten nicht besser sein, Wetter hervorragend, Schnee in angemessenen Mengen vorhanden, Lavinensituation top.
    Im bitterkalten Schatten geht’s stetig hinauf, bis wir vor dem Gipfelanstieg sonnenbeschienene Hänge erreichen. Die Temperaturen ändern schlagartig vom tiefstem Winter zu sehr frühlingshaft.
    Zu viert geht’s vom Skidepot mit Pickel und Steigeisen ausgerüstet auf das gefühlt internationale Wintertürmli.
    Die Abfahrt bot die gesamte (angenehme) Schneepallette: oben pulver, unten herrlich angesulzt.
    Herzlichen Dank für diese perfekte Tour!
    Damit wir alle was gelernt haben: in Meien gibt es keine Beiz!


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  • Im Vorfeld der Tour kam ich mir vor wie beim Kinderlied 10 kleine N.....!
    Schlussendlich starteten wir am Donnerstag zu viert (Beatrice, Lisa, Stephan und ich) in der Zentralschweiz, um nach Fanas zu gelangen und dort die Luftseilbahn zum Eggli zu besteigen. Unser erstes Ziel war der Sassauna, welchen wir bei schönstem Wetter nach 2 Stunden erreichten. Nach einer rassigen Sulzschneeabfahrt gelang uns der Einkehrschwung perfekt! Am Nachmittag fuhren wir weiter nach St. Antönien und stiegen noch nach Partnun auf, wo wir im Berggasthaus Sulzfluh unser Zimmer für die kommenden Tage bezogen. Abends um 21h trafen auch noch Bea und Raffi ein, somit war unsere Gruppe nun komplett.
    Am Freitag hiess unser Tagesziel Sulzfluh. Nach einer guten Stunde erreichten wir die Schlüsselstelle am Eingang vom Gemstobel, wo wir unsere Skier aufbanden, um diese kurze steile Stelle zu meistern. Je näher wir dem Gipfel kamen, umso stürmischer wurde der Föhn, so dass wir unsere Mittagspause erst bei der Abfahrt in einer etwas geschützteren Mulde abhielten. Die Engstelle am Ende des Gemstobels wurde von allen wieder bravourös gemeistert und danach gab es noch einige schöne Sulzschnee Schwünge bevor wir wieder in Partnun ankamen.
    Am Samstag genossen Lisa und Beatrice den Ausgang nach St. Antönien. Der Rest der Gruppe machte die Rundtour Schijenfluh - Wisse Platte - Gruobenpass. Auf dieser Tour waren der steile Gipfelhang an der Schijenfluh, sowie eine apere Passage nach der Wisse Platte die Schlüsselstellen. Bei der Abfahrt fanden sich noch ein paar versteckte Pulverflecken, ansonsten waren Sulz- und Hartschnee vorwiegend. Nach dem kurzen Umtrunk vor unserer Unterkunft, wurde noch der Hotpot ins Nachmittagsprogramm aufgenommen!
    Nachdem am Sonntagmorgen Ersatz für die verschwundene Skitourenhose gefunden wurde ging's auf den Rotspitz. Auch hier gab es wieder eine Schlüsselstelle zu bewältigen und zwar in Form einer pickelharten Gipfelpartie. Nachdem alle wieder im flacheren Gelände ankamen, verabschiedete ich mich mit Raffi, um noch den Schollberg zu besuchen. Von diesem fuhren wir dann direkt nördlich runter, um ziemlich direkt zum Parkplatz zu gelangen. Hier trafen dann auch kurze Zeit später die restlichen Teilnehmer ein, welche über Partnun runter gefahren waren. Mit einer kurzen Einkehr im Restaurant Räthia gingen 4 sonnige Tourentage zu Ende!


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  • Mai
    Am Samstag konnten wir nach einer längeren Anfahrt und kurzem Zustieg einige tolle Routen an der Wissenfluh oberhalb von Reutingen klettern. Bevorzugt wurde dabei der Schatten der mächtigen Tannen gesucht, damit es uns nicht zu heiss wurde. Nach einer schönen Nacht auf einem Campingplatz besuchten wir am Sonntag den Klettergarten Bärzelis am Niderhorn im Diemtigtal. Etwas Wind und nur noch milchiger Sonnenschein verdrängte die grösste Hitze etwas. Nach einigen gekletterten Routen verstauchte sich Maurus bei einem kleinen Rutscher ins Seil den Fuss etwas, so dass wir kurz darauf zusammen packten und die Heimreise antraten.

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  • Bereits in der Früh bei der Hinfahrt auf den Klausenpass wurde gerätselt, ob es sich um eine Rekotour oder um die offizielle BL Skitouren-Abschlusstour handelt, wer Teilnehmer oder eben "Reko-Gspänli" ist oder wo überhaupt unsere BL-Teilnehmer blieben? Das Rätsel konnte auch nach ausgedehnten Diskussionen bis zur Ende der Tour nicht aufgelöst werden.
    Sicher ist aber, dass vier Tourenleiter:innen der BL am Morgen früh vom Klausenpass zum Clariden hoch stiegen. Der Gipfelgrat war aper und konnte mühelos ohne Steigeisen "erwandert" werden. Das Wetter wurde je länger wie besser und so konnte bei bestmöglichen Verhältnissen die Sulzhänge wieder bis zum Auto hinuntergeschwungen werden - dazwischen gab es ein paar Tragpassagen und das "Eiswändli" war nicht mehr zu erahnen.
    So liessen wir diese schöne Abschlusstour sowie die Skitourensaison 21/22 auf der Terrasse des Klausenhotels mit Blick auf Clariden und Schärhorn bei einem kühlen Getränk ausklingen.

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  • Juni
    Nach kurzer Wetterunsicherheit am frühen Samstagmorgen hat der Optimismus gewonnen und drei motivierte Kletter:innen machten sich mit dem Auto auf den Weg nach Riemenstalden. Wie sich im Laufe des Tages zeigen wird, bei der Autoroutenwahl gibt es noch leichtes Optimierungspotential, dafür klappt es am Felsen umso besser. Auf der Hinreise sorgte der berühmt berüchtigte Pfingststau in Richtung Süden für eine leichte Zeitverzögerung, während auf dem Rückweg ein Unfall die Insassen im Stau schmoren liess. Die Zeit am Felsen stand dafür unter einem guten Stern.
    Bei angenehm warmen Temperaturen und schönstem Sonnenschein durchstieg die Dreiergruppe die Lange Kombination, wobei die Teilnehmenden auf ihrem individuellen Niveau gefordert und gefördert wurden. Obwohl der Berg mit der einfachen Zustiegsmöglichkeit (Seilbahn) als beliebtes Kletterausflugsziel gilt, hatten wir überraschend lange die ganze Kletterlandschaft nur für uns.
    Oben an der Felskannte angekommen heisst es raus aus den Kletterfinken, rein in die bequemen Schuhe, schnell das im Rucksack mitgebrachte Mittagessen verzehren und dann ran ans Selbstabseilen. Glücklicherweise verfing sich das Seil nirgendwo, auch nicht im letzten und einzigen Baum, so dass tatsächlich genügend Zeit blieb um auf der Terrasse der SAC Hütte ein kühles Getränk (fast) zu geniessen. Zufrieden und sonnengebräunt gings ohne grosses Anstehen vor dem sich zusammenbrauenden Gewitter mit der Bergbahn zurück ins Tal und von dort beinahe komplikationsfrei zurück nach Luzern. Vielen herzlichen Dank Julian für die Organisation der Tour!


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  • Um 09.00 Uhr ging es per Zug von Luzern nach Sarnen.
    Sarnen hinter uns gelassen ging es immer leicht steigend Richtung Kerns dem Ächerlipass entgegen. Trotz einigen Autos und Töffs gestaltete sich der Aufstieg relaxed und es gab genügend Zeit für interessante Gespräche.
    Knapp vor dem Ächerlipass bogen wir zum Ziel dem Heiltletsboden ab. Nachdem wir den Schlussaufstieg geschafft hatten, hier wurde es dann etwas ruhiger, konnten wir die tolle Aussicht geniessen.
    Der Einstieg ins Leowägli benötigte etwas Ortskenntnisse, doch dann konnten wir den Trail in vollen Zügen geniessen. Anfänglich war er noch etwas technisch, dann immer flowiger. Ein echter Genuss und eine Superwahl.
    Kompliment vor allem an Andrea. Obwohl erst seit kurzer Zeit auf dem MTB meisterte sie alle Situationen mit Bravour. Sogar die therapeutische Versorgung unseres Guides!!
    Der tolle Biketag schlossen wir bei einem kühlen Bier in Alpnach ab.
    Danke an Rainer.
    Agré, Andrea, Thomas, Odi

    Fazit : Wer nicht dabei war, ist selber Schuld.

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  • Juli
    An einem wunderschönen Samstag trafen sich 4 Bergfreunde in Luzern am Gleis 14 zur Klettertour. Via Alpnachstad ging es mit der Zahnradbahn bis zur Mittelstation "Ämsigen" und zu Fuss weiter zur Alp Matt, wo der Einstieg zur Überschreitung des Galtigengrat liegt. Knut und Beat bildeten mit je einer weniger erfahrenen Teilnehmer/in eine Seilschaft und führten uns durch die ersten Seillängen im Klettergarten "Mattalpplatte". Zuerst noch angenehm kühl im Schatten, danach an der prallen Sonne, ging es in anregender Kletterei die 4 Türme empor. Unterwegs bekamen wir viele wertvolle Tipps zum Klettern in alpinem Gelände und improvisierten Sicherungen. Mit wenig Verkehr auf dem Grat, konnten wir entspannt abwechselnd vorsteigen und an unserer Kletter- und Seiltechnik feilen. Auf dem Rosegg angekommen, genossen wir während der Mittagsrast die Aussicht in vollen Zügen, bevor wir auf direktem Weg zurück nach Ämsigen abstiegen. Zurück in Alpnachstad offerierte Irina uns noch ein kühles Getränk und wir sinnierten darüber, wie schön es doch ist, so nahe von zu Hause solch tolle Touren machen zu können.

    Danke nochmals fürs Organisieren

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  • August
    Infolge Platzmangels in der Sustlihütte wurde am Samstag alternativ ein Sportklettern mit 3 Teilnehmer im Gebiet Steingletscher (Sektor «Platten») durchgeführt. Die Wetterprognose war am Vortag auch nicht ganz klar, somit suchten wir einen Ort wo man sich bei einem Gewitter schnell wieder zurückziehen kann.

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  • Bei top Wetter machten wir uns zu fünft auf den Weg von Luzern zum Bähnli in Spilau.
    von der Bergstation war der Zustieg nicht besonders weit, dafür sehr sehr heiß.
    Nach etwas Suchen fanden wir dann auch den Einstieg in die Route.
    Wir hatten einiges zum Staunen:
    -Knotenzaubertechniken von Michi
    -Elegante/souveräne Klettertechniken (besonders in der Seilschaft von Ilona und Maurus)
    -Wunderschöne Aussicht
    -Wie schwierig ein 4b/c sein kann
    -Ein wunderschönes Felsloch (siehe Foto)

    Es war eine tolle Gratkletterei und -kraxlerei in lustiger Gesellschaft!

    Mit dabei waren Michi, Ellenor, Ilona, Maurus, Irina


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  • Am Samstagnachmittag beginnt unsere Tour mit dem Aufstieg zur wunderschönen Spannorthütte. Gerade noch vor dem nächsten Schauer machen wir es uns mit feinem Kuchen gemütlich, bevor es vor dem z‘ Nacht noch eine Ausbildung am kurzen Seil sowie ein Refresher im Abseilen gibt.

    Nach einer kurzen Nacht gibt es um vier Uhr schon wieder z‘ Morgen. Ausserdem ist Maurus über Nacht noch zu uns gestossen und komplettiert unsere Seilschaft.
    Mit Stirnlampen machen wir uns gegen halb fünf an den Aufstieg und erleben einen Bilderbuchsonnenaufgang an der Schlossberglücke. Mit Steigeisen machen wir uns in zweier Seilschaften über den Gletscher bis hin zum felsigen Einstieg. Trotz Frostfinger erreichen wir gegen kurz nach neun den Gipfel.

    Nach dem obligatorischen Gipfelfoto machen wir uns auch schon bald wieder an den Abstieg. Michis Zeitmanagement macht sich spätestens an unserem letzten Abseilplatz bezahlt. Wie es scheint ist zwischenzeitlich auch die restliche Hütte erwacht und wild entschlossen, den Gipfel zu erklimmen. Für den ein oder anderen Herzaussetzer sorgt Michi mit seinem „Spezielabstieg“.

    Schließlich machen wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Rückweg. Mit einem kurzen Zwischenstop bei der Spannorthütte erreichen wir müde aber glücklich gegen halb vier wieder den Parkplatz.

    Mit dabei waren: Maurus, Michi, Rafi und Natalia